Eine französische Passagierin einer Antarktis-Kreuzfahrt wurde positiv auf das Hantavirus getestet. Sie befindet sich derzeit auf der Intensivstation des Krankenhauses von Bichat.

Hantavirus: Eine Französin auf der Intensivstation, 22 isolierte Kontaktpersonen
Hantavirus: Eine Französin auf der Intensivstation, 22 isolierte Kontaktpersonen

Eine Französin, die am Sonntag von einer Antarktis-Kreuzfahrt an Bord der MV Hondius repatriiert wurde, wurde positiv auf das Hantavirus getestet und befindet sich derzeit auf der Intensivstation des Bichat-Krankenhauses in Paris. Gesundheitsministerin Stéphanie Rist bestätigte dies am Montag. Die Patientin zeigte seit ihrer Rückkehr nach Frankreich Symptome. Sie ist eine von fünf französischen Passagieren, die im Pariser Krankenhaus in Einzelzimmern isoliert wurden.

Vier weitere Passagiere befinden sich weiterhin im Krankenhaus.

Die vier anderen zurückgeführten Kreuzfahrtpassagiere, die zwar negativ getestet wurden und keine Symptome zeigen, müssen vorsorglich mindestens fünfzehn Tage im Krankenhaus bleiben. Laut Regierungssprecherin Maud Bregeon wurden 22 weitere französische Staatsangehörige als enge Kontaktpersonen identifiziert und werden umgehend in Krankenhäuser zur Isolation verlegt. Diese Kontaktpersonen gelten laut Weltgesundheitsorganisation als Hochrisikopatienten. Unter den fünf zurückgeführten Personen befinden sich Berichten zufolge zwei Tierärzte und ein Wildtierjournalist.

Diese Gesundheitsmaßnahmen folgen dem Tod eines niederländischen Kreuzfahrtpassagiers während derselben Antarktisexpedition. Das Hantavirus, das hauptsächlich von Nagetieren übertragen wird, kann schwere Symptome hervorrufen, die eine intensivmedizinische Behandlung erfordern. Die französischen Gesundheitsbehörden überwachen alle Personen, die während der Kreuzfahrt möglicherweise Kontakt zu bestätigten oder Verdachtsfällen hatten.

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