Pierre Quistrebert, der 2025 wegen der Tötung seiner Ex-Partnerin mit 32 Stichwunden zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, erscheint seit Montag vor dem Gard Court of Assizes.

Cavaillon-Femizid: Maguys Mörder wird in Nîmes erneut im Berufungsverfahren verhandelt
Cavaillon-Femizid: Maguys Mörder wird in Nîmes erneut im Berufungsverfahren verhandelt

Der Berufungsprozess gegen Pierre Quistrebert begann am Montag, dem 15. Juni, in Nîmes. Der 64-Jährige, der im Juni 2025 vom Schwurgericht Vaucluse in erster Instanz zu lebenslanger Haft verurteilt worden war, steht erneut wegen Mordes an seiner Ex-Partnerin Małgorzata Spławska, genannt Maguy, vor Gericht. Am 25. Juli 2022 wurde die Frau, die in ihren Fünfzigern war, auf dem Parkplatz ihres Arbeitsplatzes in Cavaillon 32 Mal in Brust und Gesicht gestochen. Quistrebert hatte beschlossen, gegen sein Urteil Berufung beim Oberlandesgericht Gard einzulegen.

Ein neuer Prozess ist für den 18. Juni angesetzt.

Das Verfahren, das bis Donnerstag, den 18. Juni, andauern wird, ermöglicht eine erneute Prüfung der Umstände dieses besonders brutalen Femizids. Der Angeklagte wird sich denselben Anklagepunkten stellen müssen wie im ersten Prozess, in dem er vom Gericht des Mordes für schuldig befunden wurde. Die Brutalität der Tat und die Anzahl der ausgeführten Schläge hatten tiefgreifende Auswirkungen auf den ersten Prozess in Avignon.

Vier Jahre nach der Tragödie

Dieser neue Prozess findet fast vier Jahre nach der Tragödie statt, die Cavaillon und die polnische Gemeinde der Region zutiefst erschütterte. Die Familie des Opfers hofft, dass die erneute gerichtliche Überprüfung das im letzten Jahr verhängte Urteil bestätigt. Damals wurde eine lebenslange Haftstrafe für eine vorsätzliche Tat an einer Frau verhängt, die nach der Trennung versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen.

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