Eine Mutter und ihr etwa zehnjähriger Sohn wurden am Montag, dem 13. April, in Burgund entführt und am folgenden Tag in einem Hotelzimmer in Val-de-Marne im Rahmen einer Operation der GIGN (Nationale Gendarmerie-Interventionsgruppe) gefunden und befreit. Ersten Berichten zufolge wurden die Opfer im Zuge einer Erpressung gegen ihre Familie und Freunde gefangen gehalten.
Den Ermittlungen zufolge wurde dem Vater, einem Unternehmer im Kryptowährungssektor, eine Lösegeldforderung in Höhe von mehreren Tausend Euro zugestellt. Die beiden Opfer blieben laut einer mit dem Fall vertrauten Quelle unverletzt.
Mindestens vier Personen wurden in diesem Fall festgenommen. Innenminister Laurent Nuñez bestätigte die Festnahmen und bezeichnete die Operation als Teil einer Reihe von Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Kryptowährungssektor, der zunehmend ins Visier krimineller Netzwerke gerät.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.