Der französische Präsident Emmanuel Macron hat seine Unterstützung für die zwischen der Hisbollah und Israel vereinbarte Waffenruhe zum Ausdruck gebracht, gleichzeitig aber Bedenken hinsichtlich ihrer Stabilität geäußert. In einer am Freitagmorgen auf X veröffentlichten Nachricht bekräftigte Macron die am Vortag vom US-Präsidenten verkündete Erklärung. Donald Trumpund forderte gleichzeitig den Schutz der Zivilbevölkerung, die Entwaffnung der Hisbollah und die Achtung der Souveränität des Libanon durch Israel.
Hier ist der vollständige Text der von Emmanuel Macron :
„Ich unterstütze die gestern von Präsident Trump verkündete Waffenruhe zwischen der Hisbollah und Israel voll und ganz. Gleichzeitig bin ich besorgt, dass sie durch die Fortsetzung der Militäroperationen bereits geschwächt sein könnte. Ich fordere Sicherheit für die Zivilbevölkerung beiderseits der Grenze zwischen Libanon und Israel. Die Hisbollah muss die Waffen niederlegen. Israel muss die libanesische Souveränität respektieren und den Krieg beenden.“
Emmanuel Macron nimmt eine vorsichtige Unterstützungshaltung ein
Mit dieser Haltung verfolgt Emmanuel Macron einen vorsichtigen Kurs der Unterstützung. Der französische Präsident befürwortet zwar politisch die von Donald Trump verkündete Waffenruhe, betont aber gleichzeitig, dass diese äußerst fragil sei. Seine Botschaft zeigt, dass Paris eine diplomatische Erklärung allein nicht genügt: Sie muss auch vor Ort tatsächlich eingehalten werden.
Die Sicherheit der Zivilbevölkerung steht im Mittelpunkt der Botschaft des Élysée-Palastes.
Die Botschaft vonEmmanuel Macron Er hob auch die Notlage der Zivilbevölkerung hervor. Der französische Präsident fragte ausdrücklich: „Sicherheit für die Zivilbevölkerung auf beiden Seiten der Grenze zwischen Libanon und Israel“, in einer Formel, die uns daran erinnern soll, dass der Waffenstillstand nicht allein anhand diplomatischer Erklärungen, sondern auch anhand seiner unmittelbaren menschlichen Folgen beurteilt werden kann.
Diese Bezugnahme auf Zivilisten erfolgt während des Krieges zwischen Israel und Hisbollah hat bereits zu vielen Toten, massiver Vertreibung und einer drastischen Verschlechterung der Lage im Libanon geführt. Mehrere internationale Medien betonten zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Waffenruhe, dass die libanesische Bevölkerung weiterhin bang auf Neuigkeiten über die andauernden Kämpfe und die Möglichkeit einer echten Rückkehr zur Ruhe wartete.
Emmanuel Macron fordert die Entwaffnung der Hisbollah
Eine der eindringlichsten Passagen in Emmanuel Macrons Erklärung betrifft direkt die Hisbollah. Er erklärt, dass „Die Hisbollah muss auf ihre Waffen verzichten.“Der französische Präsident hat seine harte Haltung gegenüber der libanesischen Schiitenbewegung bekräftigt. Diese Position deckt sich teilweise mit den Forderungen Israels der letzten Tage, das weiterhin den militärischen Rückzug oder die Entwaffnung der Hisbollah als Priorität ansieht.
Dieser Punkt ist auch für den Libanon von politischer Bedeutung, wo die Hisbollah nach wie vor ein wichtiger militärischer und politischer Akteur ist. Die Ankündigung von Donald Trump, gemäß der der Waffenstillstand "wird die Hisbollah einschließen"Die entscheidende Rolle der Bewegung bei jedem Deeskalationsversuch war bereits hervorgehoben worden. Emmanuel Macrons Erklärung steht somit in diesem Kontext, legt aber einen deutlicheren Schwerpunkt auf die Notwendigkeit der Abrüstung.
Israel wird aufgefordert, die libanesische Souveränität zu respektieren
In derselben Nachricht bittet Emmanuel Macron auch darum, dass Israel „Respektiert die libanesische Souveränität und beendet den Krieg.“Diese Formulierung spiegelt das Gleichgewicht wider, das die französische Diplomatie anzustreben versucht: die Unterstützung eines Waffenstillstands, die Erinnerung an die Notwendigkeit, die Hisbollah aus der militärischen Gleichung zu entfernen, aber auch die Betonung, dass eine dauerhafte Stabilisierung ohne die Achtung des libanesischen Territoriums durch die israelische Armee nicht möglich ist.
Diese Betonung der libanesischen Souveränität deckt sich mit Positionen, die auch in anderen Teilen Europas geäußert wurden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüßte ebenfalls den Waffenstillstand und bekräftigte gleichzeitig die Wichtigkeit der Achtung der libanesischen Souveränität und territorialen Integrität.
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