Eine Drohne wurde am Sonntag im lettischen Luftraum von NATO-Kampfjets abgeschossen, wie das lettische Militär mitteilte. Die Herkunft des Fluggeräts wurde nicht genannt; es war illegal in den von der NATO geschützten Luftraum eingedrungen. Zwei französische Flugzeuge führten den Abschuss nach dem Start vom Luftwaffenstützpunkt Šiauliai in Nordlitauen durch, so ein Sprecher des litauischen Militärs. Der Vorfall ereignete sich inmitten erhöhter Spannungen im Baltikum, wo in den vergangenen Stunden sechs russische Militärflugzeuge in denselben Gewässern abgefangen wurden.
Eine dauerhafte Schutzvorrichtung
Lettland, seit 2004 NATO-Mitglied, profitiert von der kontinuierlichen Luftraumüberwachung durch verbündete Kampfflugzeuge. Die baltischen Staaten, denen moderne Kampfflugzeuge fehlen, sind auf die Rotation von Luftstreitkräften verschiedener Mitgliedstaaten angewiesen, um diese Luftraumüberwachungsmission durchzuführen. Frankreich beteiligt sich seit Jahren regelmäßig an dieser Operation und verlegt seine Flugzeuge von Litauen aus, um das gesamte Gebiet abzudecken. Das schnelle Eingreifen verdeutlicht die ständige Alarmbereitschaft des Bündnisses angesichts von Eindringversuchen in einen als strategisch wichtig erachteten Sektor.
Herkunft der Drohne nicht angegeben
Die lettische Armee bestätigte die Zerstörung der Drohne, ohne jedoch weitere Angaben zu ihrer Herkunft oder den genauen Umständen ihres Eindringens zu machen. Auch der Typ des abgeschossenen Fluggeräts und seine Entfernung zur Grenze wurden nicht genannt. Dieser Einsatz ist Teil einer Reihe von Luftzwischenfällen in den letzten Monaten in der Region, in der die Spannungen weiterhin hoch sind. Die zunehmende Zahl abgefangener russischer Militärflugzeuge spiegelt die erhöhte Wachsamkeit der NATO-Streitkräfte in diesem Teil Europas wider.
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