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AstraZeneca meldet dank Onkologie einen höheren Nettogewinn

AstraZeneca meldet dank Onkologie einen höheren Nettogewinn
AstraZeneca meldet dank Onkologie einen höheren Nettogewinn

Der britische Pharmakonzern AstraZeneca übertraf mit seinen Ergebnissen des zweiten Quartals die Erwartungen, was vor allem auf die Krebsbehandlungen zurückzuführen ist. Das Unternehmen bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr 2026.

Der Nettogewinn von AstraZeneca stieg in den drei Monaten bis Ende Juni um mehr als 2 % auf 2,51 Milliarden US-Dollar (2,2 Milliarden Euro) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Gesamtumsatz legte währungsbereinigt um 5 % auf 15,38 Milliarden US-Dollar (13,49 Milliarden Euro) zu, getrieben durch den Verkauf von Krebsmedikamenten und Therapien für seltene Erkrankungen.

Der von den Märkten am genauesten beobachtete Indikator, der bereinigte Gewinn je Aktie, lag bei 2,63 US-Dollar, ein Plus von 18 % bei konstanten Wechselkursen. Dieser Wert übertraf die durchschnittliche Analystenprognose von 2,48 US-Dollar. Die Aktien des in Cambridge ansässigen Konzerns stiegen am Montag im frühen Handel an den europäischen Börsen um 1,4 % und erholten sich damit von einem Rückgang Anfang Juli.

Diese Korrektur am Aktienmarkt folgte dem unerwarteten Scheitern einer klinischen Studie in der Spätphase für das Medikament Wainua – ein seltener Rückschlag für das Unternehmen. CEO Pascal Soriot bekräftigte jedoch, dass das Unternehmen weiterhin auf Kurs sei, sein Umsatzziel von 80 Milliarden US-Dollar bis 2030 zu erreichen. „Wir sind nach wie vor von der Stärke unserer Produktpipeline überzeugt und erwarten in den nächsten 18 Monaten mehr als 20 wichtige Ergebnisse klinischer Studien“, erklärte er.

AstraZeneca hat auch den Markt für Adipositasbehandlungen im Visier, der derzeit von dem dänischen Unternehmen Novo Nordisk und dem US-amerikanischen Unternehmen Eli Lilly dominiert wird. Im Juni veröffentlichte Ergebnisse zeigten, dass Patienten, die die höchste Dosis des experimentellen Medikaments Elecoglipron erhielten, nach 26 Wochen durchschnittlich 10,5 % ihres Körpergewichts verloren. Nach 36 Wochen stieg dieser Wert auf 11,8 %. Sollten diese Daten in weiteren Studien bestätigt werden, könnte sich das Unternehmen in diesem äußerst lukrativen Segment etablieren.

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