Der Schienenhersteller kämpft trotz eines Rekordauftragsbestands mit sinkender Rentabilität. Erste Maßnahmen wurden bereits eingeleitet.

Alstom erarbeitet einen industriellen Erholungsplan für das Jahr 2027.
Alstom erarbeitet einen industriellen Erholungsplan für das Jahr 2027.

Alstom befindet sich in einer paradoxen Phase. Trotz eines historisch hohen Auftragsbestands kämpft der französische Bahnkonzern mit sinkender Profitabilität. Anhaltende Schwierigkeiten bei der industriellen Umsetzung von Projekten belasten die Finanzergebnisse erheblich. Angesichts dieser Situation hat das Management beschlossen, Maßnahmen zu ergreifen.

Erste Maßnahmen wurden bereits eingeleitet.

Erste Korrekturmaßnahmen zur Verbesserung der Produktionsprozesse und des Standortmanagements wurden bereits umgesetzt. Diese Initiativen zielen darauf ab, Verzögerungen zu reduzieren und die Kosten an den verschiedenen Standorten des Herstellers besser zu kontrollieren. Sie stellen einen ersten Schritt vor einem umfassenderen Aktionsplan dar.

Ein umfassender Plan wird im Jahr 2027 erwartet.

Der Konzern kündigte die Präsentation eines umfassenden Sanierungsplans für Anfang 2027 an. Dieses Programm soll Alstom in die Lage versetzen, seinen umfangreichen Auftragsbestand in konkrete Gewinne umzuwandeln. Für das französische Vorzeigeunternehmen steht viel auf dem Spiel: Es muss seine Fähigkeit unter Beweis stellen, seine Verträge in einem hart umkämpften Markt profitabel abzuwickeln.

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