Nach der Insolvenz des Konzerns im Jahr 2025 übernahm die französische Tochtergesellschaft von Tupperware, die nun unter dem Namen OOBO firmiert, ihre Expansion in Europa. Das Unternehmen gab bekannt, die Vertriebsrechte für die Marke in 23 Ländern des Kontinents erworben zu haben. Ein Jahr nach der Übernahme durch den Unternehmer Cédric Meston verzeichnet das Unternehmen ein rasantes Wachstum. Der Umsatz steigt monatlich um rund 20 Prozent und soll bis Ende des Jahres 100 Millionen Euro erreichen.
Im März erzielte OOBO in zehn Ländern einen Umsatz von fast 3,3 Millionen Euro und ist damit auf Kurs für einen Jahresumsatz von rund 40 Millionen Euro. Die Expansion in 24 europäische Märkte dürfte diese positive Entwicklung weiter beschleunigen. Der Vertrieb deckt mittlerweile einen Großteil Westeuropas, die nordischen Länder sowie mehrere mittel- und osteuropäische Staaten ab.
Das Unternehmen stützt sich hauptsächlich auf ein Netzwerk von rund 20 selbstständigen Vertriebsmitarbeitern, die fast 70 % des Umsatzes generieren. Der Rest wird über große Einzelhändler und Online-Plattformen vertrieben. Mit einem Team von etwa 000 Mitarbeitern setzt OOBO auf dieses bewährte Direktvertriebsmodell, um die Marke zu revitalisieren und gleichzeitig die Vertriebskanäle in ganz Europa zu diversifizieren.
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