Stellantis setzt darauf, dass der chinesische Hersteller Leapmotor seine spanischen Werke wiederbeleben wird.
Stellantis setzt darauf, dass der chinesische Hersteller Leapmotor seine spanischen Werke wiederbeleben wird.

Die Stellantis-Gruppe hat beschlossen, mehrere ihrer spanischen Produktionsstätten für den chinesischen Hersteller Leapmotor zu öffnen, um die Unterauslastung einiger europäischer Werke angesichts des sich abschwächenden Automobilmarktes auszugleichen. Die Partnerschaft umfasst die Produktion chinesischer Elektrofahrzeuge in den spanischen Werken der Gruppe.

Diese Strategie soll es dem französisch-italienisch-amerikanischen Automobilkonzern ermöglichen, die Auslastung seiner Montagelinien zu verbessern und gleichzeitig seine Offensive auf dem europäischen Markt für kostengünstige Elektrofahrzeuge zu beschleunigen. Leapmotor, an dem Stellantis seit 2023 beteiligt ist, versucht, die europäischen Zollschranken für aus China importierte Elektroautos zu umgehen.

Ein Industriebündnis zur Abwehr asiatischer Konkurrenz

Laut mehreren Wirtschaftsmedien laufen fortgeschrittene Gespräche, insbesondere über die spanischen Werke in Saragossa und Vigo, deren Produktion in den letzten Jahren rückläufig war. Stellantis hofft, dadurch die industrielle Aktivität zu erhalten und soziale Risiken an seinen iberischen Standorten zu begrenzen.

Der von Carlos Tavares geführte Automobilhersteller verstärkt gleichzeitig seine Partnerschaften mit chinesischen Marken, um der wachsenden Präsenz von BYD, MG und Chery auf dem europäischen Markt entgegenzuwirken. Diese Strategie verdeutlicht den beschleunigten Wandel der Automobilindustrie hin zu Allianzen zwischen westlichen Konzernen und chinesischen Herstellern, die sich auf Elektrofahrzeuge spezialisiert haben.

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