Der Präsident des Verbandes der Nationalen Agentur für Immobilienentwicklung (FNAIM) schlägt Alarm wegen der zunehmenden Schwierigkeiten, mit denen junge Menschen beim Erwerb von Wohneigentum konfrontiert sind, und kündigt Vorschläge für die Präsidentschaftswahlen an.

Der französische Immobilienverband FNAIM warnt vor der zunehmenden Verarmung des Eigenheimmarktes in Frankreich.
Der französische Immobilienverband FNAIM warnt vor der zunehmenden Verarmung des Eigenheimmarktes in Frankreich.

Loïc Cantin, Präsident des französischen Immobilienverbands Fédération Nationale, hat vor der Lage des französischen Wohnungsmarktes gewarnt. Der Chef des wichtigsten Arbeitgeberverbands der Branche beklagt einen besorgniserregenden Rückgang des Wohneigentums, insbesondere für jüngere Generationen. Diese Warnung erfolgt vor dem Hintergrund steigender Zinsen und verschärfter Kreditbedingungen, die den Markt in den vergangenen zwei Jahren stark belastet haben.

Der Energieausweis (EPC) ist für Mietobjekte flexibler.

Der Branchenvertreter begrüßt hingegen eine Entwicklung im Bereich der Energieausweise. Er ist der Ansicht, dass die nun „realistischere“ Berücksichtigung des Energieausweises bei der Vermietung einen Fortschritt darstellt. Diese Änderung dürfte die Belastung für Vermieter verringern und gleichzeitig die Ziele der Energiewende für den französischen Wohnungsbestand wahren.

Vorschläge werden bis 2027 erwartet

Der malaysische Immobilienmaklerverband FNAIM bereitet sich bereits auf die Präsidentschaftswahlen 2027 vor. Loïc Cantin verspricht „mutige“ Ankündigungen, um die festgefahrene Situation zu lösen und den Zugang zu Wohneigentum zu erleichtern. Diese Vorschläge kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Immobiliensektor eine turbulente Phase durchläuft, die von einem Rückgang der Transaktionen und wachsender Besorgnis unter Fachleuten über die sinkende Zahl von Erstkäufern geprägt ist.

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