Intersport behauptet sich 2025 und startet seine Offensive in Spanien und Portugal neu.
Intersport behauptet sich 2025 und startet seine Offensive in Spanien und Portugal neu.

Intersport France prognostiziert für 2025 ein leichtes Wachstum mit einem Umsatzplus von 1 % auf 3,91 Milliarden Euro in einem rückläufigen Sportmarkt. Der Konzern bezeichnet dies als „Übergangsleistung“ in einem Umfeld, das durch einen allgemeinen Rückgang des Konsums von Textilien und Schuhen gekennzeichnet ist.

Trotz dieses weniger günstigen Umfelds behauptet sich die Marke dank der Dynamik des Onlinehandels, dessen Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 10 % gestiegen sind. Sie behauptet zudem ihre dominante Position in bestimmten Schlüsselsegmenten wie Fußball und Laufen.

Fokus auf die Rückeroberung des iberischen Marktes

Nach Schwierigkeiten in Spanien, die 2025 zur Insolvenzverwaltung der Tochtergesellschaft führten, plant Intersport einen Neustart auf der Iberischen Halbinsel. Eine neu geschaffene Struktur wird die Entwicklung in Spanien und Portugal steuern, mit dem Ziel, bis 2027 rund zehn weitere Filialen zu eröffnen. Diese Strategie baut auf dem bestehenden Netzwerk von etwa dreißig Filialen in Spanien auf, ergänzt durch eine geplante Neueröffnung in Porto.

Ein Hybridmodell, das lokale Präsenz und Eigenmarken kombiniert

In Frankreich baut Intersport seine starke lokale Präsenz mit fast 1.000 Filialen und einem überwiegend treuen Kundenstamm weiter aus. Die Genossenschaft rühmt sich, dass der Großteil ihres Umsatzes mit Kundenkarteninhabern erzielt wird.

Gleichzeitig beschleunigt der Konzern die Entwicklung seiner Eigenmarken, die bereits 17 % des Umsatzes ausmachen. Ziel ist es, diesen Anteil bis 2030 auf 20 % bis 35 % zu steigern, um die Margen zu stärken und die Unabhängigkeit von großen internationalen Marken zu sichern.

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