Intermerarché strebt an, innerhalb von drei Jahren 40 % des Umsatzes mit Eigenmarken zu erzielen.
Intermerarché strebt an, innerhalb von drei Jahren 40 % des Umsatzes mit Eigenmarken zu erzielen.

Intermarché hat angekündigt, den Anteil seiner Eigenmarken am Umsatz innerhalb von drei Jahren auf 40 % zu steigern, gegenüber derzeit rund 35 %. Der Einzelhändler, der drittgrößte Lebensmittelhändler Frankreichs, will die steigende Verbrauchernachfrage nach diesen Produkten, insbesondere angesichts der Inflation, nutzen.

Eigenmarken wie Pâturages und Chabrior konnten ihren Marktanteil in den letzten Jahren ausbauen. 2022 machten sie gut 31 % des Umsatzes aus, mittlerweile sind es über 35 %, und für 2025 wird ein Umsatz von 7,3 Milliarden Euro prognostiziert. Dieses Wachstum spiegelt einen breiteren Markttrend wider, bei dem diese Produkte gegenüber etablierten Markenprodukten zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Eine Strategie mit Fokus auf Preis und Innovation

Um ihr Ziel zu erreichen, konzentriert sich die Unternehmensgruppe auf wettbewerbsfähige Preise, die Entwicklung neuer Produktlinien sowie auf ihr Engagement für Gesundheit und Umwelt. Geplant sind mehrere Produkteinführungen, insbesondere in den Bereichen Hygiene, Schönheit und CO₂-arme Produkte.

Intermarché setzt zudem auf seine industrielle Infrastruktur mit 54 Fabriken, die einen Großteil seiner Produkte herstellen, um Kosten zu kontrollieren und die Lieferkette zu sichern. Der Einzelhändler plant außerdem, seine Lieferkette weiter zu stärken, insbesondere durch die bevorstehende Übernahme eines auf den Viehhandel spezialisierten Unternehmens.

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