Covéa rechnet im Jahr 2025 mit einem Gewinn von 1,8 Milliarden Euro, der auf die Aktivitäten in Frankreich zurückzuführen ist.
Covéa rechnet im Jahr 2025 mit einem Gewinn von 1,8 Milliarden Euro, der auf die Aktivitäten in Frankreich zurückzuführen ist.

Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit Covéa erzielte 2025 einen Rekordnettogewinn von 1,8 Milliarden Euro, ein Plus von 47,5 % gegenüber dem Vorjahr. Dieses Ergebnis ist vor allem auf die starken Resultate seiner Marken in Frankreich zurückzuführen, insbesondere auf GMF, Maaf und MMA, deren Aktivitäten maßgeblich zum Gesamtwachstum beitrugen.

Trotz dieses Ergebnisses sanken die Konzerneinnahmen leicht auf 27,4 Milliarden Euro, was auf den schwächeren Dollar zurückzuführen war, der die Geschäftsentwicklung der Rückversicherungstochter PartnerRe belastete. Die Versicherungsgewinne in Frankreich verdoppelten sich jedoch nahezu, insbesondere aufgrund höherer Prämien, vor allem im Automobilsektor.

Ein Jahr, das von Klimakosten geprägt war


Das Geschäftsjahr 2025 war ebenfalls von Wetterereignissen betroffen, die zu Belastungen von über 750 Millionen Euro für den Konzern führten. Zu den größten Verlusten zählten ein Zyklon auf Réunion und mehrere Hagelstürme sowie Rückstellungen im Zusammenhang mit Dürrerisiken.

Covéa, die unter der Führung von Maud Petit erstmals ihre Ergebnisse präsentierte, zeigte sich dennoch zuversichtlich für die kommenden Jahre. Der Konzern strebt bis 2028 einen Jahresgewinn zwischen 1,5 und 2 Milliarden Euro und einen Umsatz von 30 Milliarden Euro an.

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