Carrefour wurde wegen seiner Geschäftspraktiken mit einer Geldstrafe von 6,1 Millionen Euro belegt.
Carrefour wurde wegen seiner Geschäftspraktiken mit einer Geldstrafe von 6,1 Millionen Euro belegt.

Das Einkaufszentrum von Carrefour wurde wegen Verstößen gegen die Regeln für Geschäftsverhandlungen mit Lieferanten mit einer Geldstrafe von 6,1 Millionen Euro belegt. Die Behörden hatten Verstöße gegen diese Regeln festgestellt.

Den gesammelten Erkenntnissen zufolge haben bestimmte Praktiken das Gleichgewicht im Handel gestört, insbesondere hinsichtlich der Preisgestaltung und der den Lieferanten auferlegten Vertragsbedingungen. Diese Regeln sollen einen fairen Wettbewerb gewährleisten und die schwächsten Akteure in der Lieferkette schützen.

Gesetzlich geregelte Praktiken

Die kommerziellen Verhandlungen zwischen Händlern und Herstellern sind in Frankreich streng reguliert, insbesondere seit der Einführung von Gesetzen zur besseren Wertschöpfungsverteilung im Agrar- und Lebensmittelsektor. Die Aufsichtsbehörden überwachen diese Transaktionen regelmäßig, um Missbrauch zu verhindern.

Diese Sanktion erfolgt vor dem Hintergrund verstärkter Kontrollen der Geschäftspraktiken großer Einzelhändler, da der Preis- und Margendruck in einem von Inflation geprägten Umfeld weiterhin hoch ist. Carrefour hat sich nach dieser Entscheidung noch nicht zu seiner Position geäußert.

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