Legrand kündigt den Abbau von 178 Stellen in Frankreich und die Schließung von vier Standorten bis 2028 an.
Legrand kündigt den Abbau von 178 Stellen in Frankreich und die Schließung von vier Standorten bis 2028 an.

Der Industriekonzern Legrand kündigte am Donnerstag einen Reorganisationsplan für seine Aktivitäten in Frankreich an, der bis 2028 zur Schließung von vier Standorten und zum Abbau von 178 Arbeitsplätzen führen wird. Der auf elektrische und digitale Infrastrukturen für Gebäude spezialisierte Konzern erklärt, er wolle die Wettbewerbsfähigkeit seiner französischen Produktion angesichts des zunehmenden internationalen Wettbewerbs und sich wandelnder Märkte stärken.

Das in Limoges ansässige Unternehmen plant, die entsprechenden Aktivitäten an anderen französischen Standorten zu bündeln, um seine Produktionsstätten weiter zu spezialisieren. Laut Management soll diese Strategie die industrielle Leistung verbessern, die Produktionsanlagen modernisieren und bestimmte, für den Konzern als strategisch wichtige Aktivitäten stärken.

Investitionen in Höhe von über 80 Millionen Euro angekündigt

Parallel zu dieser Umstrukturierung kündigt Legrand an, in den kommenden Jahren über 80 Millionen Euro in seine französischen Standorte zu investieren. Der Konzern präsentiert diesen Plan als Strategie zur nachhaltigen Sicherung des „Made in France“-Siegels, indem er die Wettbewerbsfähigkeit seiner Werke stärkt und neue Produktionskapazitäten im Land aufbaut.

Um die betroffenen Mitarbeiter zu unterstützen, kündigt das Unternehmen interne Versetzungsmaßnahmen sowie ein freiwilliges Vorruhestandsprogramm an. Diese Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund, dass mehrere große französische Industriekonzerne in den letzten Monaten Umstrukturierungen vorgenommen haben, um ihre Produktionsanlagen an neue wirtschaftliche, technologische und ökologische Rahmenbedingungen anzupassen.

Gemeinschaft

Bemerkungen

Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.

Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.

Antworten Sie auf diesen Artikel

Kommentare werden moderiert. Werbebotschaften, automatisierte E-Mails und missbräuchliche Links werden blockiert.

Ihr erster Kommentar oder jede Nachricht, die einen Link enthält, wird möglicherweise erst nach Genehmigung veröffentlicht.