Unternehmen, die für die Installation elektrischer Anlagen, den Anschluss von Energieinfrastruktur und die industrielle Elektrifizierung zuständig sind, haben zugesagt, jährlich 12.000 Mitarbeiter und 3.000 Auszubildende einzustellen, um den ehrgeizigen Elektrifizierungsplan der Regierung zu unterstützen, der diese Woche vorgestellt wurde. Die Ankündigung erfolgte am Vorabend eines Treffens im Élysée-Palast. Emmanuel Macron rund um das "französische Elektrizitätsteam".
Laut Serce, einem Branchenverband der auf elektrische Infrastruktur spezialisierten Unternehmen, werden diese Rekrutierungskampagnen das gesamte französische Staatsgebiet abdecken. Der Bedarf konzentriert sich insbesondere auf Stellen im Zusammenhang mit Ladestationen, Stromnetzen, Rechenzentren sowie Hafen- und Industrieinfrastruktur.
Eine über mehrere Jahrzehnte geplante Energiewende
Die Regierung strebt an, den Anteil von Elektrizität am Endenergieverbrauch von 27 % im Jahr 2024 auf 34 % im Jahr 2030 und anschließend auf 38 % im Jahr 2035 zu erhöhen. Diese Strategie beinhaltet eine umfassende Modernisierung der Infrastruktur und einen Ausbau der elektrischen Kapazität in vielen Wirtschaftssektoren.
Um dem Fachkräftebedarf zu begegnen, wurden bereits fast 150 Berufsschulen mit Spezialausrüstung ausgestattet, um mehr Techniker und Elektriker auszubilden. Unternehmen der Branche wollen insbesondere die Ausbildungsprogramme im Bereich Hochspannungs- und Hochleistungsanlagen stärken.
Der Staat bringt Industrielle und Energieunternehmen im Élysée-Palast zusammen.
Das von Emmanuel Macron für Dienstag organisierte Treffen bringt zahlreiche Akteure aus den Bereichen Energie, Bauwesen und Industrie sowie die Netzbetreiber RTE und Enedis zusammen. Es wird erwartet, dass bei dieser Veranstaltung zwei „Wirtschaftspakte“ unterzeichnet werden, um die Energiewende in Frankreich zu beschleunigen.
Zu den Unternehmen, die an diesem Transformationsplan beteiligt sind, zählen große Konzerne wie Vinci Energies, Eiffage, Spie und Equans. Der Plan wird als Industrieprojekt präsentiert, das voraussichtlich 25 bis 30 Jahre dauern wird.
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