Der amerikanische Reifenhersteller Goodyear hat eine Umstrukturierung seiner Geschäftstätigkeit in Europa, dem Nahen Osten und Afrika angekündigt, die bis 2028 zu einem Nettoabbau von rund 400 Arbeitsplätzen führen wird. Diese Entscheidung ist Teil einer Strategie zur Kostensenkung und Vereinfachung der Konzernstruktur.
Konkret plant das Unternehmen, in mehreren Ländern fast 600 Stellen abzubauen und gleichzeitig rund 200 neue Stellen zu schaffen, um seine Geschäftstätigkeit anzupassen. Ziel ist es, den Vertrieb zu optimieren, Prozesse zu rationalisieren und die Rentabilität der Aktivitäten in der Region zu steigern.
Ein Transformationsplan mit zeitlich verteilten Auswirkungen
Die Umstrukturierung wird voraussichtlich über mehrere Jahre Kosten zwischen 100 und 110 Millionen US-Dollar verursachen, aber letztendlich zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung führen. Goodyear rechnet ab 2028 mit einem schrittweisen Anstieg des operativen Ergebnisses.
Trotz weiterhin hoher Gesamteinnahmen verzeichnete der Konzern im Jahr 2025 einen erheblichen Verlust, was die Beschleunigung dieser Maßnahmen erklärt. Das Unternehmen ist in zahlreichen europäischen Ländern vertreten, beschäftigt Zehntausende von Mitarbeitern und ist nun bestrebt, sein Geschäftsmodell an ein schwierigeres wirtschaftliches Umfeld anzupassen.
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