Der US-amerikanische Technologiekonzern Amazon hat ein Investitionsprogramm von über 15 Milliarden Euro in Frankreich für den Zeitraum 2026 bis 2028 angekündigt, das die Schaffung von mehr als 7.000 dauerhaften Arbeitsplätzen mit sich bringen soll. Laut Unternehmen handelt es sich dabei um die größte finanzielle Investition in Frankreich seit der Gründung des Landes. Seit 2010 hat Amazon bereits über 30 Milliarden Euro in Frankreich investiert.
Diese Investitionen fließen in den Ausbau der Logistikinfrastruktur, Cloud-Computing und künstliche Intelligenz sowie in die Stärkung des bestehenden Netzwerks. Amazon plant die Eröffnung von vier neuen Logistikzentren in verschiedenen französischen Regionen; die Personalsuche soll bereits 2026 beginnen.
Neue Lagerhallen und Entwicklungen im Bereich KI
Drei neue Standorte werden demnächst in Illiers-Combray bei Chartres, in Beauvais und in Colombier-Saugnieu bei Lyon eröffnet. Ein viertes Zentrum ist für 2027 in Ensisheim im Département Haut-Rhin geplant. Allein durch diese Projekte sollen laut Unternehmensangaben mehrere tausend dauerhafte Arbeitsplätze entstehen.
Amazon will zudem seine Aktivitäten im Bereich Cloud und künstliche Intelligenz über Amazon Web Services (AWS) ausbauen. Das Unternehmen beabsichtigt, französischen Unternehmen und Kommunen mehr technologische Lösungen anzubieten und gleichzeitig seine Logistikkapazitäten und Lieferzeiten zu verbessern.
Jean-Baptiste Thomas, Geschäftsführer von Amazon Frankreich, verteidigte ein Projekt zur Stärkung der Kaufkraft durch niedrige Preise und ein ausgebautes Logistiknetzwerk. Der Konzern betont zudem die Reduzierung seines ökologischen Fußabdrucks dank der Kundennähe seiner Infrastruktur.
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