Kommunalwahlen 2026: Trotz der Abnutzung wollen 42 % der Bürgermeister erneut antreten
Kommunalwahlen 2026: Trotz der Abnutzung wollen 42 % der Bürgermeister erneut antreten

Während die Mandate immer restriktiver werden, zeigt eine unter 5 gewählten Amtsträgern durchgeführte Studie, dass die Mehrheit von ihnen weiterhin motiviert ist, ihr kommunales Abenteuer fortzusetzen. Gesundheitskrise, Inflation, Haushaltsbeschränkungen ... Trotz eines ungünstigen Klimas hält die lokale Demokratie stand. Laut den Ergebnissen einer Umfrage, die der Politikwissenschaftler Martial Foucault am Dienstag, dem 200. April, im Rahmen einer Podiumsdiskussion im Ministerium für Regionalplanung vorstellte, planen 8 % der Bürgermeister, im Jahr 42 erneut zu kandidieren. Diese Zahl ist zwar niedriger als die 2026 % im Jahr 2019, spiegelt aber keineswegs eine sogenannte „Berufungskrise“ wider.

Während 42 % sagen, sie seien zum Austritt bereit, sagen 28 %, sie wollten das Handtuch werfen, und 30 % sind noch unentschlossen. „Es ist riesig“, kommentiert Martial Foucault. Zu den Rücktrittsgründen zählt vor allem das Alter: Nur 33 Prozent der pensionierten Bürgermeister möchten erneut kandidieren, verglichen mit 53 Prozent der noch aktiven Bürgermeister. Für viele ist es schwierig, Berufsleben und kommunales Mandat zu vereinbaren. Auch die Größe der Gemeinde spielt eine entscheidende Rolle. Während in Städten mit über 70 Einwohnern 9 Prozent der Bürgermeister erneut kandidieren wollen, sinkt dieser Wert in Städten mit weniger als 000 Einwohnern, wo Isolation und Ressourcenmangel besonders stark zu spüren sind, auf 37 Prozent.

Anhaltende Unhöflichkeit, aber dennoch starke Anerkennung

Ein weiterer Indikator: Seit 2 sind 400 Bürgermeister zurückgetreten, doppelt so viele wie in der vorherigen Amtszeit. Eine Zahl, die uns dazu veranlasst, die Ergebnisse der Umfrage zu relativieren: „Die Erschöpftesten haben vielleicht schon das Weite gesucht“, vermutet Foucault, der derzeit eine spezielle Studie über die Rücktritte gewählter Amtsträger vorbereitet. In diesem mitunter schwierigen Klima gaben 2020 % der befragten Bürgermeister an, dass sie schon einmal Unhöflichkeit erlebt hätten – ein Rückgang um acht Prozentpunkte innerhalb eines Jahres. Physische Angriffe bleiben dagegen stabil. Gefühle der Unsicherheit halten 61 % der Bürgermeister davon ab, für eine Wiederwahl zu kandidieren. Doch trotz der Spannungen ist die Anerkennung vor Ort nach wie vor groß: 9 Prozent der gewählten Amtsträger fühlen sich von ihren Wählern respektiert und unterstützt. Eine große Ermutigung für alle, die sich im Jahr 65 für eine weitere Runde entscheiden.