Der demokratische Gouverneur Kaliforniens, Gavin Newsom, gab am Sonntag bekannt, dass er ernsthaft erwäge, bei den US-Präsidentschaftswahlen 2028 zu kandidieren. In einem Interview, das von mehreren US-Sendern ausgestrahlt wurde, sagte er, er werde seine endgültige Entscheidung nach den für 2026 geplanten Zwischenwahlen treffen.
Newsom ist eine aufstrebende Persönlichkeit in der Demokratischen Partei und hat in den letzten Monaten zahlreiche nationale Positionen vertreten und sich als einer der Hauptgegner des republikanischen Präsidenten etabliert. Donald TrumpEr zeichnete sich insbesondere durch seine heftige Kritik an der Einwanderungs- und Umweltpolitik des Weißen Hauses aus und betonte gleichzeitig die fortschrittlichen Fortschritte Kaliforniens in den Bereichen grüne Energie, öffentliche Gesundheit und Bildung.
Newsom steht dem progressiven Flügel der Partei nahe, ist aber in Wirtschaftsfragen pragmatisch. Er versucht, sich als moderner Erbe der Obama-Ära zu positionieren. Sein Name kursiert seit mehreren Monaten als potenzieller Favorit für 2028, neben Persönlichkeiten wie dem Vizepräsidenten. Kamala Harris oder die Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer.
Sollte seine Kandidatur zustande kommen, könnte Gavin Newsom eine Erneuerung der demokratischen Führung verkörpern, während die Partei angesichts der anhaltenden Popularität Donald Trumps und des Aufstiegs des konservativen Populismus versucht, ihr Image wiederherzustellen.