Die Regierung hat die Abschaffung des derzeitigen dualen Zulassungssystems für Gesundheitsstudiengänge angekündigt, um ab dem Studienjahr 2027 wieder einen einheitlichen Studienweg einzuführen. Diese Reform würde die 2020 eingeführten Programme PASS und LAS beenden, die als zu komplex für Studierende und ihre Familien galten.
Der neue Studienplan gliedert sich in drei gleich große Unterrichtsblöcke: einen gesundheitsbezogenen Block, einen fachspezifischen Block mit naturwissenschaftlichen Fächern und einen interdisziplinären Block mit weiteren Kursen. Nach Abschluss des ersten Studienjahres können sich Studierende, sofern sie die erforderlichen akademischen Standards erfüllen, für gesundheitsbezogene Studiengänge bewerben.
Ein System, das Gateways verwaltet
Studierende, die nicht sofort zu einem Medizinstudium zugelassen werden, können ihr Bachelorstudium fortsetzen und es im zweiten oder, falls sie erneut scheitern, auch im dritten Studienjahr noch einmal versuchen. Die Möglichkeit, das Studienjahr zu wiederholen, besteht auch für diejenigen, die die Zulassungsvoraussetzungen im ersten Jahr nicht erfüllt haben.
Während einige Studierendenorganisationen die Vereinfachung des Systems und seine größere Flexibilität begrüßen, haben Universitätsvertreter Bedenken geäußert. Sie verweisen insbesondere auf die Gefahr der Überbelegung und fordern verstärkte Unterstützung für die Hochschulen bei der Umsetzung dieser Reform.
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