Ab 2028 wird das Abitur die Möglichkeit bieten, regionale Sprachen in bestimmte Fachrichtungen zu integrieren.
Ab 2028 wird das Abitur die Möglichkeit bieten, regionale Sprachen in bestimmte Fachrichtungen zu integrieren.

Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die ein Fach in einer Regionalsprache belegen, können ab dem Abiturjahrgang 2028 die entsprechende Prüfung in derselben Sprache ablegen, verkündete der Minister für nationale Bildung, Édouard Geffray.

Das Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die in der vorletzten und letzten Klasse der Sekundarstufe eine Spezialisierung in einer Regionalsprache wie Bretonisch, Baskisch oder Korsisch belegt haben. Die Prüfung bleibt dieselbe wie die französische Prüfung, wird aber in die jeweilige Sprache übersetzt.

Eine Reform, die ab Beginn des nächsten akademischen Jahres umgesetzt werden soll.

Die mündliche Prüfung kann teilweise auch in der jeweiligen Landessprache der Fachrichtung abgelegt werden. Diese Option steht jedoch nur einer Fachrichtung zur Verfügung; die andere muss in Französisch vorbereitet und geprüft werden.

Das Ministerium plant, die Verordnungstexte im Laufe des Sommers zu veröffentlichen, damit Schüler, die nächstes Jahr in die erste Klasse der High School kommen, diesen neuen zweisprachigen Kurs belegen können, bevor er 2028 erstmals im Abitur eingeführt wird.

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