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In Mayotte möchte die Universität wachsen, aber es fehlen noch immer die Ressourcen.

In Mayotte möchte die Universität wachsen, aber es fehlen noch immer die Ressourcen.
In Mayotte möchte die Universität wachsen, aber es fehlen noch immer die Ressourcen.

Die Universität Mayotte verzeichnet weiterhin einen spektakulären Anstieg der Studierendenzahlen. Seit Beginn des akademischen Jahres 2026 hat die Einrichtung über 1.800 Studierende aufgenommen, verglichen mit rund 500 im Jahr 2013. Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich die Zahl der eingeschriebenen Studierenden somit vervierfacht – ein Wachstum, das die steigende Nachfrage nach Hochschulbildung auf der Insel bestätigt, aber gleichzeitig die Infrastruktur stark belastet.

Das Bauprojekt stellt eine der größten Herausforderungen dar. Insbesondere das Amphitheater ist seit dem Zyklon Chido unbenutzbar. Vier Millionen Euro wurden für den Wiederaufbau bereitgestellt, doch die öffentlichen Vergabeverfahren verzögern die Wiedereröffnung. Um der wachsenden Studierendenzahl gerecht zu werden, müssen in den kommenden Jahren weitere Räume gebaut werden. Die Universität muss daher ihre Kapazitäten rasch erweitern, ohne ihren Studierenden unzureichende Einrichtungen vorzuenthalten.

Mehr Schulungskurse und Lehrer

Die zweite große Herausforderung betrifft das Studienangebot. Obwohl in diesem Jahr ein Bachelor of Technology (BUT) in Verwaltungs- und Wirtschaftsmanagement eingeführt wurde, bietet die Universität weiterhin nur einen Masterstudiengang im Bereich Pädagogik an. Der Präsident möchte daher neue Masterstudiengänge schaffen, um mehr Studierenden ein Studium in Mayotte zu ermöglichen. Diese Diversifizierung erscheint unerlässlich, um den Anstieg der Studierendenzahlen in eine wirklich nachhaltige Universitätspräsenz umzuwandeln.

Um dies zu erreichen, stellt die Rekrutierung von Lehrkräften eine große Herausforderung dar. Die Einrichtung verfügt derzeit nur über einen ordentlichen Professor und strebt eine schrittweise Aufstockung des akademischen Personals an. Die Hochschulleitung hat beschlossen, die Rekrutierung über Auswahlverfahren zu priorisieren, anstatt das in diesem Jahr einigen außerordentlichen Professoren angebotene Programm zur befristeten Statusänderung in Anspruch zu nehmen. Zwei Stellen, darunter eine für einen ordentlichen Professor, werden voraussichtlich in Kürze frei. Ziel ist es nun, ein ausreichend großes Team aufzubauen, um die Entwicklungsziele der Einrichtung zu unterstützen.

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