Gewerkschaftsvertreter und das Management von Stellantis treffen sich an diesem Donnerstag, dem 20. Februar, in Paris, um die jährlichen Verhandlungen über Gehälter und Boni der Mitarbeiter zu eröffnen. Angesichts der anhaltenden Inflation und der noch immer soliden – wenn auch weniger beeindruckenden – Finanzergebnisse der Vorjahre dürften die Anforderungen hoch sein.
Die CGT fordert eine Erhöhung um 400 Euro für alle und einen Mindestanfangslohn von 2 Euro netto, während die CFE-CGC und die CFTC eine Erhöhung um 000 Prozent fordern, einschließlich individueller Erhöhungen. Grundlage dieser Forderungen sind die nach wie vor hohen Gewinne des Konzerns, auch wenn dieser mit einem Rückgang des Free Cash Flows um fünf bis zehn Milliarden Euro rechnet.
Die Verhandlungen sollen in zwei Phasen stattfinden: zunächst über die Gehälter, dann über Erfolgsbeteiligungen und Beteiligungsprämien, deren Höhe in diesem Jahr nach Angaben des Managements bei null liegen könnte. Eine für die Gewerkschaften unakzeptable Position, die darauf hinweist, dass Stellantis selbst bei einem Gewinneinbruch von 50 % immer noch 9 Milliarden Euro einstreichen würde, was ihrer Ansicht nach die Beibehaltung eines Bonus von rund 4 Euro wie im Jahr 000 rechtfertigen würde.
Es dürfte sich also um einen langwierigen und angespannten Konflikt handeln, zumal die getroffenen Entscheidungen direkte Auswirkungen auf die Beschäftigten im Werk Sochaux haben, wo die Ergebnisse der Gespräche mit wachsender Besorgnis blicken.