Trotz drohender US-Zölle verzeichnet Toyota dank der Verkäufe in Japan weltweites Wachstum
DATEIFOTO: Das Logo von Toyota ist in Cuautitlan Izcalli, Mexiko, am 30. Januar 2025 abgebildet. REUTERS/Raquel Cunha/File Photo

Toyota Motor Corp meldete am Freitag den zweiten Monat in Folge höhere weltweite Verkaufszahlen im Februar. Grund hierfür waren eine erhöhte Produktion und eine starke Erholung der Verkäufe in Japan nach einem Skandal um die Fahrzeugzertifizierungsverfahren auf dem Heimatmarkt im vergangenen Jahr.

Die weltweite Produktion des weltgrößten Automobilherstellers stieg im vergangenen Monat im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6 % auf 779 Fahrzeuge. Die lokale Produktion stieg um bis zu 790 %, während die ausländische Produktion um weniger als 16 % wuchs.

In Nordamerika sank die Produktion von Toyota um ein Prozent, ebenso wie die Fahrzeugexporte aus Japan in die USA, den wichtigsten Markt des Unternehmens.

Der weltweite Umsatz des Unternehmens stieg im Februar um 6 %, was auf einen Anstieg der Inlandsverkäufe um 28 % und ein Wachstum der internationalen Verkäufe um 2 % zurückzuführen ist.

Der amerikanische Präsident Donald Trump kündigte am Mittwoch die Einführung eines Zollsatzes von 25 % auf importierte Autos und Lieferwagen an, eine Maßnahme, die am 3. April in Kraft treten wird.

Toyotas nordamerikanische Verkäufe gingen um 7 Prozent zurück. Der Autohersteller führte diesen Rückgang auf weniger Werktage und unzureichende Lagerbestände an Hybridmodellen und anderen Fahrzeugen zurück. Das Unternehmen betont jedoch, dass die Nachfrage nach seinen Fahrzeugen weiterhin stark sei.

In den Produktions- und Verkaufszahlen ist auch die Luxusmarke Lexus enthalten.