Laut einer am Dienstag von France Travail veröffentlichten Umfrage planen französische Unternehmen, im Jahr 2026 weniger Mitarbeiter einzustellen. Die Einstellungsabsichten dürften im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 % sinken.
Die Gesamtzahl der Rekrutierungsprojekte liegt bei 2,27 Millionen, ein Rückgang um 158.000 im Vergleich zum Vorjahr und der niedrigste Stand seit 2018. Dieser Rückgang betrifft alle Sektoren, mit einem besonders deutlichen Einbruch im Baugewerbe (-16,4 %) und in geringerem Maße im Bereich der Unternehmensdienstleistungen (-10,1 %).
Die gestiegene Geschäftstätigkeit bleibt der Hauptgrund für Neueinstellungen.
Knapp 40,7 % der geplanten Neueinstellungen sind auf einen vorübergehenden Personalbedarf zurückzuführen, deutlich mehr als die Nachbesetzung von Stellen, die dauerhaft ausscheiden (25,8 %). Auch der Anteil unbefristeter Verträge sinkt: 2025 liegt der Anteil unbefristeter Verträge bei 41 % (gegenüber 43,8 %), während befristete Verträge zunehmen.
Der Anteil der Unternehmen, die Neueinstellungen planen, ist leicht auf 23,3 % gesunken (Vorjahr: 24,1 %). Gleichzeitig haben sich die Schwierigkeiten bei der Personalbeschaffung etwas gebessert und sind auf 43,8 % der geplanten Einstellungsbemühungen zurückgegangen, insbesondere in einigen Industrie- und Finanzsektoren. Es besteht jedoch weiterhin ein erheblicher Bedarf an Saisonarbeitskräften, vor allem im Gastgewerbe und in der Landwirtschaft.
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