Der ausstehende Saldo des PER (Altersvorsorgeplan) erreichte Ende 2025 einen neuen Rekordwert von über 150 Milliarden Euro.
Der ausstehende Saldo des PER (Altersvorsorgeplan) erreichte Ende 2025 einen neuen Rekordwert von über 150 Milliarden Euro.

Altersvorsorgepläne erfreuen sich in Frankreich weiterhin wachsender Beliebtheit. Bis Ende 2025 überstieg das Gesamtvermögen in diesen Plänen die Rekordmarke von 150 Milliarden Euro. Dies bestätigt das rasante Wachstum dieses Produkts, das durch das PACTE-Gesetz zur Förderung der individuellen und gemeinschaftlichen Altersvorsorge geschaffen wurde. Das Wachstum war in den letzten zwei Jahren besonders stark, angetrieben durch die Sorge um die Renten und die Suche nach Anlagemöglichkeiten mit höheren Renditen als bei regulierten Sparkonten.

Die Zahl der Kontoinhaber steigt stetig. Mehrere Millionen Franzosen besitzen mittlerweile einen Altersvorsorgeplan (PER), entweder privat oder über ihren Arbeitgeber. Diese Verträge sind aufgrund ihrer Flexibilität besonders attraktiv: Sie bieten die Möglichkeit einer Einmalzahlung, verschiedene Anlageoptionen und die Option auf vorzeitige Auszahlung zum Kauf einer selbstgenutzten Immobilie.

Die Franzosen verlagern nach und nach ihre Ersparnisse.

Die rückläufigen Renditen traditioneller Sparprodukte spielen dabei eine wichtige Rolle. Da das Livret-A-Sparkonto an Attraktivität verloren hat und die Inflation weiterhin hoch ist, wenden sich einige Haushalte langfristigen Anlagen mit höheren Renditeaussichten zu. Auch Altersvorsorgepläne profitieren von ihren Steuervorteilen, die sich zu einem wichtigen Verkaufsargument in Vermögensverwaltungsstrategien entwickelt haben.

Dieser deutliche Anstieg der Aktivitäten verändert die französische Sparlandschaft schrittweise. Die öffentlichen Stellen sehen die Entwicklung des PER (Altersvorsorgeplans) als Instrument zur weiteren Finanzierung von Unternehmen und der Realwirtschaft, während Banken und Versicherungen ihr Angebot an privaten Altersvorsorgeprodukten deutlich ausbauen.

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