Norwegen hat angekündigt, sich dem von Frankreich mehreren europäischen Partnern vorgeschlagenen Rahmenkonzept der „fortschrittlichen Abschreckung“ anzuschließen. Diese Entscheidung wurde am Mittwoch formalisiert. Emmanuel Macron während des Besuchs des norwegischen Premierministers Jonas Gahr Støre in Paris.
Der französische Präsident setzt damit seine Initiative zur Stärkung der Rolle der französischen Nuklearstreitmacht für die Sicherheit des europäischen Kontinents fort – in einem Kontext geopolitischer Spannungen und des Krieges in der Ukraine. Oslo schließt sich einem bereits laufenden Dialog mit mehreren europäischen Verbündeten an, darunter Deutschland, Polen und Großbritannien.
Paris will die europäische Sicherheit stärken
Angesichts der russischen Bedrohung und der Fragen zur zukünftigen Entwicklung des amerikanischen Engagements in Europa strebt Frankreich eine stärkere Autonomie seiner Verteidigungsarchitektur auf dem Kontinent an. Emmanuel Macron setzt sich seit Jahren für eine europäische Debatte über Frankreichs Nuklearstreitkräfte ein.
Der norwegische Ministerpräsident bestätigte, dass sein Land an dieser strategischen Zusammenarbeit mit anderen nordischen und europäischen Partnern teilnehmen möchte. Diese Entwicklung markiert eine bedeutende Annäherung zwischen Paris und Oslo in Sicherheitsfragen, während Norwegen traditionell dem NATO-Rahmen treu geblieben ist.
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