Das Finanzministerium befürchtet die Folgen einer längeren Budgetblockade.
Das Finanzministerium befürchtet die Folgen einer längeren Budgetblockade.

Das Wirtschaftsministerium hat die Generalinspektion der Finanzen beauftragt, die Risiken einer möglichen Verlängerung des laufenden Haushalts in Ermangelung eines neuen Finanzgesetzes zu bewerten. Diese Initiative erfolgt in einem angespannten politischen Klima, das durch die anhaltenden Schwierigkeiten der Regierung gekennzeichnet ist, eine stabile parlamentarische Mehrheit für den Haushalt 2027 zu sichern.

Das Finanzministerium prüft die wirtschaftlichen, administrativen und finanziellen Folgen eines Szenarios, in dem der Staat mit erneuerter Finanzierung auf unbestimmte Zeit weiterbestehen kann. Eine solche Situation würde die Handlungsfähigkeit der Regierung, neue Ausgaben zu tätigen oder bestimmte, in den kommenden Monaten versprochene Reformen umzusetzen, erheblich einschränken.

Wachsende Besorgnis über die öffentlichen Finanzen

Die Regierung ist besonders besorgt über die Auswirkungen einer Haushaltslähmung auf Frankreichs finanzielle Glaubwürdigkeit bei den Märkten und Ratingagenturen. Mehrere Ministerien befürchten bereits Schwierigkeiten, die sich aus dem Ausbleiben neuer Haushaltsentscheidungen ergeben würden, da die öffentlichen Ausgaben weiterhin unter erheblichem Druck stehen und das Defizit hoch ist.

Die Generalinspektion der Finanzen, die im Auftrag des Staates für Prüfungs- und Evaluierungsmissionen zuständig ist, muss nun den rechtlichen und technischen Spielraum der Regierung in einem solchen Szenario prüfen. Diese Initiative verdeutlicht die wachsenden Spannungen im Vorfeld der anstehenden Haushaltsberatungen, die in einem fragmentierten politischen Klima besonders heikel sein dürften.

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