Elektroautos
Elektroautos

Laut einer Studie der Unternehmensberatung „PricewaterhouseCoopers“ (PwC) erreichte der weltweite Absatz von Elektroautos im vergangenen Jahr 10,4 Millionen Einheiten, was einem Anstieg von rund 14 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

In den 21 in die Studie einbezogenen Märkten machte der chinesische Markt mit 6,7 Millionen verkauften batterieelektrischen Autos fast zwei Drittel des Umsatzes aus und verzeichnete ein Wachstum von mehr als 20 %, das deutlich über dem Durchschnitt liegt, wenn man die revidierten Zahlen des Vorjahres zugrunde legt.

An zweiter Stelle liegen die USA mit 1,2 Millionen verkauften Elektroautos, was einer Steigerung von 7,4 % entspricht, gefolgt vom Vereinigten Königreich mit 382 verkauften Autos, was einem Anstieg von 000 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Deutschland fiel auf den vierten Platz zurück, nachdem der Markt für Elektroautos mit 27 verkauften Einheiten um 381 % zurückgegangen war, was auf die Abschaffung der Kaufanreize durch den Staat im vergangenen Jahr zurückzuführen war.

Auch in anderen europäischen Märkten wie Frankreich, Österreich, Italien, der Schweiz und Schweden gingen die Umsätze zurück, allerdings fielen die Rückgänge dort moderater und weniger ausgeprägt aus als in Deutschland.

Jörn Neuhausen, Marktexperte für Elektroautos bei der PwC-Tochter Strategy&, sagte, der Markt für Elektroautos sei stark von externen Faktoren abhängig und fügte hinzu, dass die starken Verkäufe in China zum Jahresende auf „eine Art Ersatzanreiz für den Kauf“ zurückzuführen seien Elektroautos“.

PwC sagte außerdem, dass schwache Umsätze in Deutschland die Dynamik im gesamten Markt der Europäischen Union gebremst hätten.

Die Studie stellte außerdem fest, dass Autohersteller den Verkauf einiger Elektroautos vom letzten Jahr auf dieses Jahr verschoben haben, um die für 2 geplanten strengeren CO2025-Emissionsvorschriften einzuhalten.

Von unserem Partner Nidaa al Watan (mit Reuters)