Frankreich will den Konflikt mit Bern über die Finanzierung des Arbeitslosengeldes für Grenzgänger verschärfen, ein Thema, das die französischen Staatsfinanzen zunehmend belastet. Der Arbeitsminister hat angekündigt, die Schweiz zur Umsetzung der anstehenden europäischen Reform zu drängen, wonach das Arbeitslosengeld von dem Land gezahlt werden soll, in dem der Arbeitnehmer gearbeitet und Beiträge geleistet hat, und nicht von seinem Wohnsitzland.
Heute beziehen Zehntausende französische Staatsbürger, die in der Schweiz arbeiten, Arbeitslosengeld über Unédic, wenn sie ihren Arbeitsplatz verlieren. Laut Regierung beläuft sich dieses System auf rund 860 Millionen Euro jährlich für Frankreich. Im Jahr 2024 bezogen mehr als 43.000 Grenzgänger Arbeitslosengeld aus dem französischen System, fast zwei Drittel von ihnen hatten in der Schweiz gearbeitet.
Eine europäische Reform mit weitreichenden Folgen
Der von einer Mehrheit der europäischen Staaten befürwortete Kompromiss bedarf noch der endgültigen Zustimmung der EU-Institutionen. Sollte er in Kraft treten, würden sich die Regelungen zur Entschädigung von Grenzgängern grundlegend ändern: Die Schweiz müsste die Zulagen dann nach ihrem eigenen System erstatten, das hinsichtlich bestimmter Anspruchsvoraussetzungen als strenger und für einige ältere Arbeitnehmer als nachteilig gilt.
Die Lage bleibt jedoch ungewiss, da die Schweiz kein Mitglied der Europäischen Union ist und ein gesondertes Abkommen mit Brüssel und Paris aushandeln muss. Die französische Regierung hofft dennoch auf rasche Fortschritte, da sie das derzeitige System als dauerhaft unausgewogen und zum Nachteil der französischen Arbeitslosenversicherung, insbesondere in Grenzregionen wie Haute-Savoie und Pays de Gex, betrachtet.
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1 Kommentar
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Da die mögliche Reform der grenzüberschreitenden Arbeitslosenunterstützung Frankreich 860 Millionen Euro kosten könnte, suchen viele von uns in den Grenzregionen nach Möglichkeiten, unsere Finanzen zu verwalten oder alternative, kostengünstige Freizeitaktivitäten zu finden. Da das Schweizer System für ältere Arbeitnehmer möglicherweise verschärft wird, glauben Sie, dass die Menschen vermehrt digitale Plattformen für ihre Freizeit nutzen werden? Ich habe beispielsweise in letzter Zeit Diskussionen über die Transparenz internationaler Plattformen wie GuiadeBet365Peru.com verfolgt – denken Sie, dass die im Artikel erwähnten strengen europäischen Vorschriften solche globalen Unterhaltungs- und Wettanbieter letztendlich dazu zwingen werden, ähnliche lokale Transparenzstandards auch außerhalb der EU einzuführen?