Verkauf von M6: Der CEO bestätigt, dass die Gruppe einen Eigentümerwechsel erleiden könnte.
Verkauf von M6: Der CEO bestätigt, dass die Gruppe einen Eigentümerwechsel erleiden könnte.

Der Vorstandsvorsitzende der M6-Gruppe, David Larramendy, bestätigte am Donnerstag im Radiosender RTL, dass der langjährige Anteilseigner, der deutsche Medienkonzern RTL, einen Verkauf von M6 unter den richtigen Bedingungen nicht ausschließt. „Wir haben einen Anteilseigner, der seit Längerem kein Geheimnis daraus macht, dass ein Verkauf der Gruppe oder eine Kontrollübertragung möglich wäre, wenn sich die Gelegenheit unter den richtigen Bedingungen böte“, erklärte er.

Auf die Frage nach einem möglichen Deal mit der TF1-Gruppe, der in der audiovisuellen Branche regelmäßig diskutiert wird, wies David Larramendy darauf hin, dass die geltende Gesetzgebung eine solche Fusion vor 2032 ausschließt. Ohne sich zur künftigen Eigentümerstruktur von M6 zu äußern, betonte er deren aktuelle Mission: die Transformation der Gruppe in einem zunehmend komplexen Werbemarkt fortzusetzen und ihre Position angesichts der Veränderungen in der Branche zu stärken.

Der Manager betonte zudem die uneingeschränkte Unterstützung von RTL, einem Anteilseigner der Gruppe seit 1987. „Alle unsere Investitionsentscheidungen werden akzeptiert“, bekräftigte er. Seinen Angaben zufolge bleibt das Ziel, M6 in exzellenter Verfassung zu halten, unabhängig davon, ob das Unternehmen unabhängig bleibt oder eines Tages mit einem anderen Akteur der audiovisuellen Branche fusioniert.

Diese Aussagen erfolgen im Zuge des Starts von M6 am Donnerstag. ein außergewöhnliches Umfeld rund um die Weltmeisterschaft 2026Die Gruppe wird 54 Spiele kostenlos übertragen. Diese strategische Investition unterstreicht das Bestreben der Gruppe, ihre Attraktivität unabhängig von ihrer zukünftigen Eigentümerstruktur weiter zu steigern.

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