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Unfassbar! Das Crans-Montana-Denkmal wurde wegen einer Kerze in Flammen aufgegangen.

Am Sonntagmorgen ereignete sich ein weiterer Vorfall an der Gedenkstätte für die Opfer des tragischen Brandes, der in der Silvesternacht eine Bar in Crans-Montana verwüstete. Laut der Kantonspolizei Wallis brach gegen 6 Uhr morgens ein Feuer im Gedenkbereich aus, es wurde jedoch niemand verletzt. Die Feuerwehr brachte die Flammen schnell unter Kontrolle, und es wurde eine Untersuchung zur Brandursache eingeleitet, wie mehrere Schweizer und internationale Medien berichteten. 

Die Gedenkstätte in der Rue Centrale, die aus Sicherheitsgründen vor Kurzem ein kurzes Stück von der ehemaligen, abgebrannten Bar entfernt aufgestellt wurde, war seit der Tragödie am 1. Januar mit Blumen, Kerzen und Beileidsbekundungen von Angehörigen und Besuchern geschmückt. Auf am Sonntagmorgen veröffentlichten Bildern war der obere Teil des Bauwerks hinter Absperrgittern mit einer weißen, igluförmigen Plane bedeckt, die von den Flammen geschwärzt war. 

Ersten Presseberichten zufolge könnte das Feuer in der Nähe von Kerzen im Zentrum der Gedenkstätte ausgebrochen sein. Die genaue Brandursache ist jedoch noch nicht bestätigt. Forensiker wurden zum Brandort entsandt, um die notwendigen Untersuchungen durchzuführen. Zum jetzigen Zeitpunkt gehen die Ermittler nicht von einem Verbrechen aus. 

Die schwarze Serie

Dieses neue Feuer ereignete sich mehr als einen Monat nach dem Brand in der Bar „Le Constellation“ in Crans-Montana, bei dem während der Silvesterfeierlichkeiten 2026 41 Menschen ums Leben kamen und über hundert verletzt wurden. Die Ermittlungen zu diesem ersten Brand dauern an. Die Behörden prüfen insbesondere, ob Funken von pyrotechnischen Kerzen oder Wunderkerzen an Champagnerflaschen brennbare Materialien an der Decke des Kellergeschosses der Bar entzündet haben. 

Die Tragödie löste in der Schweiz und im Ausland tiefe Betroffenheit aus. Es fanden offizielle Gedenkfeiern statt, darunter ein nationaler Trauertag Anfang Januar. Vertreter der Öffentlichkeit, darunter auch Vertreter der Bundesbehörden, würdigten die Opfer, und internationale Staats- und Regierungschefs nahmen an den Gedenkveranstaltungen teil. 

Die Angehörigen der Opfer zeigten sich bestürzt über den Unfall, der die Gedenkstätte beschädigte. In den sozialen Medien forderten einige Verwandte verbesserte Sicherheitsvorkehrungen an der Gedenkstätte und argumentierten, die lokalen Behörden müssten die Sicherheit dieses Ortes gewährleisten.