Die Schauspielerin Nadia Farès starb am Freitag, dem 17. April, im Alter von 57 Jahren nach mehrtägigem Koma. Sie wurde am 11. April bewusstlos auf dem Grund eines Pariser Swimmingpools gefunden und umgehend in das Krankenhaus Pitié-Salpêtrière eingeliefert, wo ihr Zustand als äußerst kritisch eingestuft wurde.
Ersten Erkenntnissen zufolge ist ein medizinischer Notfall, möglicherweise kardialen Ursprungs, die wahrscheinlichste Ursache. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des tragischen Vorfalls zu klären. Trotz umgehender medizinischer Versorgung erlag die Schauspielerin schließlich ihren Verletzungen.
Nadia Farès, die durch Mathieu Kassovitz' Film „Die purpurnen Flüsse“ an der Seite von Jean Reno und Vincent Cassel bekannt wurde, prägte das französische Kino der 1990er und 2000er Jahre. Sie verfolgte auch eine internationale Karriere, insbesondere in Hollywood, bevor sie sich in den letzten Jahren zurückzog.
Die 1968 in Marrakesch geborene Schauspielerin begann ihre Karriere beim Fernsehen, bevor sie sich auf der Kinoleinwand einen Namen machte und mit renommierten Regisseuren wie Claude Lelouch und Alexandre Arcady zusammenarbeitete. Ihr Tod hat die Filmwelt tief betrübt; sie hinterlässt das Andenken an eine einzigartige und engagierte Künstlerin.
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