Die dreihundert Jahre alte Institution, eine der bedeutendsten weltweit, sieht sich mit einem besorgniserregenden Verfall ihrer Gebäude konfrontiert. Obwohl sie jährlich Millionen von Besuchern anzieht, verschlechtert sich ein Großteil ihrer Immobilien so stark, dass die Leitung besorgt ist und vor einem massiven Investitionsbedarf warnt, um eine anhaltende Krise abzuwenden.
Von den rund 180.000 m² der Institution befinden sich fast drei Viertel der Infrastruktur in einem unzureichenden Zustand – eine deutliche Verschlechterung innerhalb weniger Jahre. Betroffen sind mehrere repräsentative Räumlichkeiten, darunter ein ehemaliger Pavillon, der aufgrund von Bauschäden seit Jahren geschlossen ist, sowie historische Galerien mit Rissen, Feuchtigkeit und veralteten Installationen.
Ein fragiles wissenschaftliches Erbe
Neben den Gebäuden selbst leiden auch die Sammlungen unter den Folgen dieser Versäumnisse. Empfindliche Exemplare verschlechtern sich aufgrund von Klimaschwankungen, Archive sind durch Feuchtigkeit bedroht, und einige Lagerräume entsprechen nicht mehr den Konservierungsstandards. Diese Situation gefährdet eine einzigartige wissenschaftliche Institution mit zig Millionen Objekten, die eine der weltweit größten naturhistorischen Sammlungen beherbergt.
Angesichts des enormen Bedarfs schätzen Experten, dass kurzfristig mehrere hundert Millionen Euro benötigt werden, für eine umfassende Sanierung hingegen fast eine Milliarde. Die derzeitige Finanzierung liegt weit unter diesen Schätzungen, was Besorgnis über die schleichende Schwächung dieser wichtigen Institution weckt, die dennoch für Forschung, Wissensvermittlung und kulturellen Einfluss unerlässlich ist.
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