„100 Millionen!“ »: Kad Merad und Michèle Laroque haben im Kino den Jackpot geknackt
Kad Merad

Was wäre, wenn Sie durch einen Glücksfall plötzlich zum Multimillionär würden? Dies ist der Ausgangspunkt der Komödie 100 Million! unter der Regie von Nath Dumont, die Kad Merad und Michèle Laroque auf der Leinwand zusammenbringt. Der am 26. März erschienene Film handelt von einem Paar, das durch eine unerwartete Erbschaft aus der Bahn geworfen wird. Patrick, ein Gewerkschaftsarbeiter, der seinen Überzeugungen treu bleibt, und Suzanne, die von der Idee eines neuen Lebens begeisterter ist, sehen sich mit einer universellen Frage konfrontiert: Was würde man mit einem solchen Vermögen anfangen? Zwischen dem Wunsch nach Veränderung und der Treue zu den eigenen Prinzipien erkundet die Komödie die Dilemmata, die plötzliches Geld mit sich bringt.

Mit beliebten Schauspielern und einem ausgesprochen Mainstream-Ton spricht der Film Zuschauer an, die sich leicht mit den Fragen des fiktiven Paares identifizieren können. Viele Menschen projizieren beim Verlassen des Theaters ihre eigenen Wünsche: zu reisen, ihren Lieben zu helfen oder im Gegenteil, überhaupt nichts zu ändern. „Man bleibt man selbst, auch mit 100 Millionen“, gesteht ein amüsierter Zuschauer. Michèle Laroque ihrerseits betont, dass der Film eine einfache Moral vermittle: „Bleiben Sie fair und großzügig.“ Für Kad Merad spiegelt diese Fiktion sein eigenes Leben wider, das von einer plötzlichen Bekanntheit geprägt ist, die er mit dem plötzlichen Auftauchen von Geld vergleicht: „Es verändert die Art und Weise, wie andere dich sehen, und du musst lernen, damit umzugehen.“

Trotz einiger Kritikpunkte, die auf eine konventionelle Handlung hinweisen, 100 Millionen! gelingt es, eine leichte, aber relevante Sozialkomödie darüber zu bieten, wie Geld das persönliche Gleichgewicht durcheinander bringt. Ein unprätentiöser Film, der gleichzeitig zum Schmunzeln und Nachdenken anregt – und der, wie viele Zuschauer sagen, „Gutes zu tun“ scheint.