— Mbappé vor dem Spiel Frankreich-Irak: „Ein Doppelpack im ersten Spiel reicht nicht aus, um mein volles Talent zu zeigen.“
Mbappé vor dem Spiel Frankreich-Irak: „Ein Doppelpack im ersten Spiel reicht nicht aus, um mein volles Talent zu zeigen.“

Kylian Mbappé war am Sonntagabend in Philadelphia bei einer Pressekonferenz anwesend, am Vorabend des Frankreichs zweites Spiel bei dieser Weltmeisterschaft gegen den IrakAm Montag um 23 Uhr. Nach seinen beiden Toren gegen Senegal im Auftaktspiel der Blues, das sie mit 3:1 gewannen, beantwortete der französische Kapitän alle aktuellen Fragen: seine Positionierung, den Spielstil großer Mannschaften, seine Angriffspartner, den Wettlauf um Rekorde, seine Zukunft in der französischen Nationalmannschaft und die Möglichkeit, eines Tages in den Vereinigten Staaten zu spielen.  

Eine Stütze, aber kein ausreichender Beweis.

Nachdem er im ersten Gruppenspiel zwei Tore erzielt hatte, wollte Mbappé diese Leistung nicht als Maßstab für sein gesamtes Leistungsvermögen betrachten: „Ich glaube nicht, dass ein Doppelpack im ersten Gruppenspiel ausreicht, um mein ganzes Talent zu zeigen.“

Auf seine Rolle im französischen Angriff angesprochen, hob er auch seine Vielseitigkeit hervor: „Ich fühle mich in allen Offensivpositionen wohl!“  

PSG, Barça, Real, Bayern: Mbappé erinnert alle an die Siegerregel

Auf die Spielstile angesprochen, die den modernen Fußball inspirieren, fasste Mbappé die Entwicklung kollektiver Vorbilder mit einer klaren Formel zusammen: „Uns wurde gesagt, wir sollten Barcelonas Ballbesitzspiel, Real Madrids Dreierangriff, Bayerns Intensität und jetzt auch PSGs Gegenpressing kopieren; die Siegermannschaft wird immer ein Vorbild sein.“ Dies geschieht zu einer Zeit, in der PSG, der amtierende Europameister, zu einem Vergleichspunkt und Bezugspunkt in taktischen Diskussionen auf höchstem Niveau geworden ist.  

Olise, Dembélé: zwei Waffen für Les Bleus

Mbappé sprach auch über Michael Olise, der seit Beginn der Weltmeisterschaft sehr präsent ist und bereits eine wichtige Rolle im französischen Offensivspiel spielt: „Michael hat die Möglichkeit, in jedem Spiel etwas Neues zu erschaffen!“

Der Kapitän der französischen Nationalmannschaft äußerte sich ebenso lobend über Ousmane Dembélé: "Er wird ein Schlüsselspieler für uns sein, das steht fest!"  

Messi führt, Mbappé jagt den Rekord

Auch das Rennen um den Torrekord bei der Weltmeisterschaft wurde besprochen. Lionel Messi Mit 16 Toren zog er mit Miroslav Klose an die Spitze der ewigen Torschützenliste gleich, während Mbappé nach seinem Doppelpack gegen Senegal bereits 14 Tore in diesem Wettbewerb erzielt hat. Was Messi betrifft, schien Mbappé nicht überrascht zu sein: "Ich wusste, dass Leo Messi Tore schießen würde!"

Die USA? Beckham besteht darauf, Mbappé schließt es nicht aus.

Mbappé wurde erneut zu seiner mittel- und langfristigen Zukunft befragt, insbesondere im Hinblick auf einen möglichen Wechsel in die USA. Er bestätigte, dass David Beckham, Miteigentümer von Inter Miami, regelmäßig mit ihm darüber spreche. „David Beckham fragt mich oft, ob ich kommen möchte. Vielleicht eines Tages, wer weiß? Es ist ein Land, das mir gefällt.“

Es gibt keine Prognosen dafür, wie er mit 40 Jahren noch in der französischen Nationalmannschaft spielen wird.

Auf die Länge seiner internationalen Karriere und auf Beispiele von Spielern, die bis zu 40 Jahre aktiv sein können, angesprochen, antwortete Mbappé humorvoll, bevor er seine Rede wieder auf die Gegenwart konzentrierte: „Mit 40 werde ich nicht mehr hier sein, bis dahin habt ihr mich rausgeschmissen! Ich habe keine Pläne mit der französischen Nationalmannschaft. Ich konzentriere mich nur auf den Moment.“  

Erfrischungspausen: eine Zeitersparnis-Formel

Der französische Kapitän wurde auch zu den während dieser bei großer Hitze ausgetragenen Weltmeisterschaft eingeführten Trinkpausen befragt. Seine Antwort war direkt: „Man sollte die Spieler nicht nach ihrer Meinung fragen, wir sind alle wankelmütig!“