— Mbappé behauptet, dass er und die französische Nationalmannschaft im Champions-League-Finale gegen Arsenal PSG die Daumen gedrückt hätten.
Mbappé behauptet, er und die französische Nationalmannschaft hätten im Champions-League-Finale gegen Arsenal PSG die Daumen gedrückt.

In einem Interview mit M6 am Donnerstagabend erklärte Kylian Mbappé, warum er während des Champions-League-Finales gegen Arsenal, das der Pariser Klub nach einem 1:1-Unentschieden im Elfmeterschießen gewann, Paris Saint-Germain die Daumen gedrückt hatte. Trotz seines Wechsels zu Real Madrid und der finanziellen Auseinandersetzungen mit seinem ehemaligen Verein gab der Kapitän der französischen Nationalmannschaft zu, PSG unterstützt zu haben. Seine Antwort: „Wir haben PSG unterstützt.“

Saliba allein gegen die französische Mannschaft

Mbappé begründete diese Unterstützung mit der Präsenz zahlreicher französischer Nationalspieler in den Reihen von Paris. Im Gegensatz dazu hatte Arsenal nur einen französischen Spieler im Kader: William Saliba. Der französische Stürmer fasste die Situation mit einer klaren Aussage zusammen: „Es tut mir leid um William, aber er war ganz allein.“

Die Mentalität in der Umkleidekabine vor der Weltmeisterschaft

Für Mbappé ging es um mehr als nur die Rückkehr zu seinem Ex-Klub. Angesichts der bevorstehenden Weltmeisterschaft war es ihm vor allem wichtig, dass möglichst viele seiner Teamkollegen mit Selbstvertrauen und einer positiven Einstellung zur Nationalmannschaft reisen. Die „Les Bleus“ starten am Dienstag, den 16. Juni, gegen Senegal in das Turnier. Ein Sieg von PSG würde in diesem Zusammenhang mehreren französischen Nationalspielern einen guten Start ins Team ermöglichen.

Ein bewusstes Zeichen der Unterstützung trotz der Geschichte mit Paris

Am auffälligsten bleibt der Kontext: Mbappé verließ PSG nicht in völlig friedlicher Atmosphäre. Seinem Wechsel zu Real Madrid folgten finanzielle Auseinandersetzungen mit dem Pariser Klub. Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab, die französischen Spieler von PSG im europäischen Finale zu unterstützen. Auch wenn tief in seinem Inneren wohl ein deutlich gemischteres Gefühl vorherrschte. Er war zu Real Madrid gegangen, um die Champions League zu gewinnen, und musste mitansehen, wie PSG zwei Jahre in Folge Europa eroberte, während Real sowohl national als auch international eine Niederlage nach der anderen einstecken musste.