Portugiesische Fans wollen Cristiano Ronaldo gegen Usbekistan auf der Bank sehen.
Portugiesische Fans wollen Cristiano Ronaldo gegen Usbekistan auf der Bank sehen.

Eine kleine Revolution! Cristiano Ronaldo ist nicht unter den Spielern, die sich die portugiesischen Fans gegen Usbekistan wünschen würden. In einer Umfrage zur idealen Startelf für dieses Spiel wurde der Name des portugiesischen Kapitäns, nach dem ersten Spiel kritisiert, erscheint nicht unter den von den Lesern gewählten Autoren.

Eine bewusste Entscheidung, die vor einem wichtigen Treffen getroffen wurde

Die Umfrage konzentrierte sich darauf, welche Mannschaft die Fans gegen Usbekistan sehen möchten. Bei der Wahl ihrer Startelf ließen die Wähler die portugiesische Nummer 7 außen vor. In dieser Prognose vor dem Spiel ist Cristiano Ronaldo eindeutig nicht in der Startelf zu sehen.

Das gleiche Urteil gilt für die von Journalisten ausgewählte Startelf.

Diese Beobachtung ist umso bemerkenswerter, als sie nicht nur die Fans betrifft. Auch die Journalisten, die ihre eigene Startelf für dieses Spiel zusammenstellen sollten, verzichteten auf Cristiano Ronaldo. Mit anderen Worten: Der fünffache Ballon-d'Or-Gewinner fehlt sowohl in der von den Lesern als auch in der von der Redaktion gewählten Startelf. Ronaldo wird daher in keiner dieser Prognosen mehr als Stammspieler berücksichtigt.

CR7 stark kritisiert

Zur Erinnerung: Die Kritik an Ronaldo verschärfte sich nach dem ersten WM-Spiel, das 1:1 gegen die DR Kongo endete. Portugal wirkte trotz seiner offensichtlichen Überlegenheit harmlos. Die Seleção hatte zwar größtenteils Ballbesitz, spielte zahlreiche Pässe und bestimmte das Tempo, schaffte es aber nie, diese Kontrolle in echte Torgefahr umzuwandeln. Und das alles gegen einen Gegner, der als durchaus machbar galt.

Portugal brachte lediglich einen Schuss aufs Tor – João Neves' Treffer – und ließ die DR Kongo sogar mit mehr Schüssen ins Ziel kommen. Dies erzeugte ein Gefühl der Niederlage, das weit über das Ergebnis hinausging. Cristiano Ronaldo, der in der Startelf stand und die gesamte Partie bestritt, musste die Hauptlast der Kritik tragen: Seine Leistung wurde als glanzlos, sein Einfluss als zu gering und seine vergebenen Chancen als vernichtend empfunden. Seine Position im Sturmzentrum entfachte erneut die Debatte darüber, ob er die Mannschaft weiterhin an die Weltspitze führen kann.