Die FIFA hat ihre Entscheidung getroffen. Am Freitag bestätigte der Weltfußballverband in Seattle die Genehmigung für das Zeigen von Regenbogensymbolen beim WM-Spiel 2026 zwischen Iran und Ägypten, das um 11:00 Uhr (Pariser Zeit) angepfiffen wurde. Diese Entscheidung erfolgte trotz offizieller Proteste beider Nationalverbände, die sich gegen das öffentliche Zeigen von Symbolen der LGBTQ+-Community aussprechen. Das amerikanische Stadion war Austragungsort eines sogenannten „Pride Match“, das die LGBTQ+-Community während des Turniers feierte.
Zwei Verbände zur Kapitulation gezwungen
Die iranischen und ägyptischen Delegationen fügten sich schließlich der harten Haltung der FIFA. Gegen die beiden Mannschaften wurden keine Sanktionen verhängt, obwohl sie in einem ungewöhnlichen Kontext für Länder spielten, in denen Homosexualität weiterhin gesellschaftlich und rechtlich unterdrückt wird. Im Iran stehen diese sexuellen Orientierungen unter Strafe, während in Ägypten restriktive Gesetze gelten. Beide Verbände hatten jedoch vor dem Anpfiff formell ihren Widerstand geäußert.
Eine von der FIFA unterstützte Wahl.
Die Vereinigten Staaten, Co-Gastgeber des Turniers zusammen mit Kanada und Mexiko, unterstützen offen die Rechte von LGBT+ bei ihren Sportveranstaltungen. Die FIFA scheint sich entschieden zu haben, sich an den Standards des Gastgeberlandes zu orientieren, anstatt diplomatischem Druck nachzugeben. Für die kommenden WM-Spiele, einschließlich derer mit konservativen Nationen, sind keine Änderungen des Protokolls geplant.
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