Jede zweite Familie hält die staatliche Unterstützung für unzureichend, um ein Kind großzuziehen.
Jede zweite Familie hält die staatliche Unterstützung für unzureichend, um ein Kind großzuziehen.

Laut einer Umfrage, die anlässlich des Internationalen Tages der Familie veröffentlicht wurde, hat heute mehr als die Hälfte der Eltern das Gefühl, nicht über die notwendigen Ressourcen zu verfügen, um die Zukunft ihrer Kinder angemessen vorzubereiten. Die von OpinionWay im Auftrag des Nationalen Verbandes der Familienvereinigungen durchgeführte Umfrage zeigt einen deutlichen Rückgang des Gefühls finanzieller Sicherheit unter französischen Familien.

Laut dieser jährlichen Umfrage geben 53 % der befragten Eltern an, sich die Vorsorge für die Zukunft ihrer Kinder nicht leisten zu können, im Vergleich zu 43 % im Vorjahr. Ein Drittel gibt zudem an, dass ihre aktuelle finanzielle Situation es ihnen nicht erlaubt, für ihre Kinder zu sorgen, während 13 % angeben, bestimmte Grundbedürfnisse nicht mehr decken zu können.

Die ersten Jahre wurden als unzureichend unterstützt angesehen.

Jede zweite Familie ist zudem der Ansicht, dass der Staat nicht ausreichend Unterstützung bietet, insbesondere in den ersten fünf Lebensjahren eines Kindes. Ausgaben für Kinderbetreuung, Wohnen, Ernährung und Bildung werden regelmäßig als Hauptursachen für finanzielle Belastungen genannt.

Diese Verschlechterung erfolgt inmitten anhaltender Inflation, steigender Wohnkosten und einer sinkenden Kaufkraft vieler Haushalte. Seit mehreren Monaten warnen zahlreiche Familienverbände vor der zunehmenden Zahl von Familien, die gezwungen sind, bei bestimmten Ausgaben im Bereich Freizeit, Gesundheitsversorgung oder Kinderernährung zu sparen.

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