Brauereien befürchten steigende Kosten im Zusammenhang mit den Spannungen im Nahen Osten.
Brauereien befürchten steigende Kosten im Zusammenhang mit den Spannungen im Nahen Osten.

Der Krieg im Nahen Osten könnte sich schon bald auch auf Supermarktregale und Bartheken auswirken. Experten der Brauindustrie warnen vor einem möglichen neuen Industrieschock, der in den kommenden Monaten zu steigenden Bierpreisen führen könnte.

Ursache sind anhaltende Spannungen auf den Energie- und Schifffahrtsmärkten. Die Bierbranche ist für ihre Produktion stark von Gas und Strom sowie für Rohstoffe, Verpackungsmaterialien und Ausrüstung auf internationale Lieferketten angewiesen. Ein anhaltender Kostenanstieg könnte die Produzenten, insbesondere kleinere Brauereien, schwächen.

Die Brauindustrie in Alarmbereitschaft

Die Bedenken erstrecken sich auch auf die Straße von Hormus, eine strategisch wichtige Wasserstraße für den Welthandel. Jede anhaltende Störung des Schiffsverkehrs in diesem Gebiet könnte zu einem Anstieg der Öl- und Gaspreise führen, was sich direkt auf die Herstellungs- und Vertriebskosten von Getränken auswirken würde.

Nachdem Brauereien in den letzten Jahren bereits mit Inflation, steigenden Energiepreisen und erhöhten Rohstoffkosten zu kämpfen hatten, befürchten sie einen weiteren Zyklus steigender Ausgaben. Sollte sich die geopolitische Lage weiter verschlechtern, könnten auch die Bierpreise in vielen europäischen Ländern betroffen sein.

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