Die Ernährungs-App startet eine Kampagne, um den Rückruf des Farbstoffs E133 zu fordern, der im Verdacht steht, gesundheitliche Risiken zu bergen.

Die Yuka-App prangert einen Farbstoff in Minzsirup an.
Die Yuka-App prangert einen Farbstoff in Minzsirup an.

Die Ernährungs-App Yuka, die 85 Millionen Nutzer zählt, veröffentlichte am Dienstag, den 16. Juni, eine Studie zur Zusammensetzung von Minzsirupen. Die meisten dieser Getränke enthalten den Farbstoff E133, einen rein kosmetischen Zusatzstoff, der ihnen ihre charakteristische grüne Farbe verleiht. Die App startet eine Kampagne, die den Verzicht auf diesen Inhaltsstoff in französischen Minzsirupen fordert.

Ein Zusatzstoff, der im Verdacht steht, Risiken für Kinder zu bergen

Der Farbstoff E133 steht im Verdacht, Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefizite bei Kindern zu begünstigen. Laut Yuka birgt dieser ausschließlich aus ästhetischen Gründen verwendete Zusatzstoff gesundheitliche Risiken, die seine weitere Verwendung in Sirupen nicht rechtfertigen. Französische Hersteller werden nun von der App genauer unter die Lupe genommen, die auf die nahezu flächendeckende Präsenz dieses Farbstoffs in im Handel erhältlichen Produkten hinweist.

Diese Kritik ist Teil einer breiteren Diskussion über gesündere Alternativen zu herkömmlichen Sirupen. Verbraucher, die sich oft der möglichen Nebenwirkungen dieser erfrischenden Getränke nicht bewusst sind, werden dazu angehalten, deren Inhaltsstoffe zu hinterfragen. Die Frage dieser Kampagne ist einfach: Ist die grüne Farbe des Minzsirups die Risiken wert, die mit der Verwendung dieses umstrittenen Farbstoffs verbunden sind?

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