Lactalis sieht sich aufgrund der Spannungen im Nahen Osten gezwungen, seine Preise zu erhöhen.
Lactalis sieht sich aufgrund der Spannungen im Nahen Osten gezwungen, seine Preise zu erhöhen.

Der französische Lebensmittelkonzern Lactalis hat angekündigt, aufgrund der wirtschaftlichen Folgen des Konflikts im Nahen Osten einen Teil der gestiegenen Kosten in Form höherer Preise an die Verbraucher weitergeben zu müssen. Der Konzern, zu dem Marken wie Président, Lactel und Galbani gehören, spricht von einem seit mehreren Wochen bestehenden erheblichen Kostendruck.

Laut CEO Emmanuel Besnier hat der Krieg zu einem deutlichen Anstieg der Transport- und Verpackungskosten geführt – zwei besonders sensible Bereiche in der Lebensmittelindustrie. Angesichts dieser Situation sieht sich das Unternehmen gezwungen, einen Teil dieser Mehrkosten an die Verbraucher weiterzugeben.

Die Auswirkungen werden auf mehrere zehn Millionen geschätzt.

Lactalis schätzt, dass der Konflikt bereits zusätzliche Kosten in Höhe von mehreren zehn Millionen Euro verursacht. Diese Kostensteigerung ist Teil eines umfassenderen Kontextes von Spannungen in den Lieferketten und bei den Energiepreisen, die den gesamten Agrar- und Ernährungssektor betreffen.

Der Konzern betont jedoch, die Auswirkungen auf die Endpreise so gering wie möglich halten zu wollen. Das Management gibt an, die Preiserhöhungen individuell auf die einzelnen Produkte abzustimmen, um die Kaufkraft der Verbraucher zu schützen und gleichzeitig einen Teil der Mehrkosten selbst zu tragen.

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