Der Krieg im Iran dürfte laut dem Verbraucherverband UFC Que Choisir in den kommenden Monaten zu einem Anstieg der Verbraucherpreise um schätzungsweise 4 bis 5 % führen. Dieser Anstieg, der voraussichtlich allmählich erfolgen wird, hängt mit dem durch geopolitische Spannungen in der Region verursachten Anstieg der Energie- und Rohstoffkosten zusammen.
Die Preismechanismen großer Einzelhandelsketten, die durch Jahresverträge geregelt sind, können durch Anpassungsklauseln modifiziert werden. Im Falle eines signifikanten Kostenanstiegs veranlassen Hersteller und Händler tatsächlich zu Neuverhandlungen, was sich dann in den Regalpreisen niederschlägt.
Die Wirkungen variieren je nach Produkt.
Die ersten Preiserhöhungen werden voraussichtlich schnelllebige Produkte betreffen, insbesondere frische Lebensmittel wie Milchprodukte und Joghurt. Andere Sektoren könnten später betroffen sein, vor allem Hygiene- und Kosmetikprodukte, die stark von Erdölderivaten abhängig sind.
Der Verbraucherverband geht davon aus, dass der Anstieg geringer ausfallen wird als nach Beginn des Krieges in der Ukraine. In diesem Zusammenhang könnten die steigenden, unvermeidbaren Ausgaben, insbesondere für Kraftstoff und Energie, Haushalte dazu veranlassen, ihren Konsum anzupassen und lebensnotwendige Güter zu priorisieren.
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