Die beigeordnete Energieministerin und Regierungssprecherin Maud Bregeon erklärte, die Regierung werde die Unterstützungsmaßnahmen im Zusammenhang mit den steigenden Kraftstoffpreisen bis Ende August überprüfen. Sie bekräftigte, dass die derzeitigen Maßnahmen bis dahin für die am stärksten betroffenen Branchen und Haushalte mit dem niedrigsten Einkommen weiterhin gelten.
In einem Interview mit France 2 führte die Ministerin den Anstieg der Kraftstoffpreise auf geopolitische Spannungen im Nahen Osten zurück. Sie räumte ein, dass der aktuelle Trend nach oben zeige, betonte aber gleichzeitig, dass es weiterhin schwierig sei, die Preisentwicklung in den kommenden Wochen vorherzusagen.
Internationale Spannungen, die die Preise belasten
Die Regierung schließt eine Anpassung der bestehenden Maßnahmen nicht aus, eine Entscheidung ist jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gefallen. Maud Bregeon erklärte, dass noch vor Ende des Sommers eine Überprüfung durchgeführt werde, um die sich entwickelnde Lage und den Bedarf an möglichen Hilfsverlängerungen zu bewerten.
Der Anstieg der Kraftstoffpreise wird durch mehrere internationale Faktoren begünstigt. Neben den seit Ende Juni wiederaufgeflammten Spannungen zwischen den USA und dem Iran hat Russland Anfang Juli seine Dieselexporte ausgesetzt, um Engpässe im Inland zu beheben – eine Entscheidung, die ebenfalls zu Spannungen auf den Energiemärkten beiträgt.
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