Der südkoreanische Regisseur Yeon Sang-ho, bekannt für den Katastrophenfilm Train to Busan, veröffentlicht am 29. Juli in Frankreich The Ugly, einen intimen Thriller, der auf seinem eigenen Graphic Novel basiert und in weniger als einem Monat mit einem deutlich kleineren Team und Budget als bei seinen vorherigen Produktionen gedreht wurde.
Ein vierzig Jahre altes Familiengeheimnis
Der Film begleitet Im Dong-hwan, der die Dreharbeiten zu einer Dokumentation über seinen Vater leitet, einen von Geburt an blinden Meistergraveur, der für die Detailgenauigkeit seiner Arbeiten bewundert wird. Die Dreharbeiten nehmen eine dramatische Wendung, als die Polizei Dong-hwan kontaktiert, um ihm mitzuteilen, dass die sterblichen Überreste seiner Mutter, die vor vierzig Jahren verschwand und von der alle glaubten, sie sei tot, soeben in einem Wald gefunden wurden.
Dong-hwan begibt sich daraufhin auf eigene Spurensuche in der von seinem Vater sorgsam vergrabenen Familiengeschichte – eine Suche nach der Wahrheit, die nach und nach Geheimnisse enthüllt, die mit dem zusammenhängen, was die Inhaltsangabe des Films als menschliche Hässlichkeit beschreibt.
Ein zweiter französischer Film des Regisseurs ist für 2026 geplant.
Mit Park Jeong-min, Kwon Hae-hyo und Han Ji-hyun in den Hauptrollen ist „The Ugly“ nach „Colony“ Yeon Sang-hos zweiter Film, der dieses Jahr in französischen Kinos erscheint. Der Film, der in Frankreich von KMBO vertrieben wird, feierte seine Premiere 2025 auf dem Toronto International Film Festival, bevor er in Südkorea anlief.
Im Gegensatz zu den aufwendigen Genre-Produktionen, die ihm internationalen Ruhm einbrachten, kehrt Yeon Sang-ho hier zu einem bescheideneren Filmstil zurück, in der thematischen Kontinuität seiner allerersten Spielfilme, die sich mit den Exzessen der zeitgenössischen koreanischen Gesellschaft auseinandersetzten.
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