Hüseyin Aydin Gürsoys erster Spielfilm, „A Turkish Affair“, kommt diesen Mittwoch in die Kinos. Es handelt sich um einen Politthriller mit Lionel Erdogan in der Hauptrolle eines Anwalts, der seine Herkunft verleugnet, um in einer Pariser Firma Karriere zu machen.
Von Mustafa bis Mathieu, eine ausgelöschte Identität
Mathieu Duman, ein vielversprechender junger Anwalt in einer Pariser Kanzlei unter der Leitung von Claude Delval (gespielt von Charles Berling), hat sich von seiner türkischen Gemeinde in Villiers-le-Bel distanziert, um Karriere zu machen. Geboren als Mustafa, änderte er seinen Vornamen, um sich beruflich besser zu integrieren. Doch die Ankunft des jungen Türken Abdallah, der Opfer eines Überfalls wurde, reißt ihn abrupt zurück in eine Welt, die er hinter sich gelassen glaubte.
Indem Mathieu den Fall Abdallah ohne Rücksprache mit ihm beilegt, begeht er einen Fehler, der ihn in eine Spirale der Korruption stürzt und droht, alles zu zerstören, was er sich mühsam aufgebaut hat.
Eine Geschichte, die von den eigenen Erfahrungen des Regisseurs geprägt ist
Der in der Türkei geborene und im Alter von drei Jahren nach Frankreich gekommene Hüseyin Aydin Gürsoy änderte seinen Vornamen mit 21 Jahren in einen französischen, um sich beruflich besser integrieren zu können – eine Erfahrung, die das gemeinsam mit Ludovic du Clary verfasste Drehbuch direkt prägte. Emrah Kaptans Originalmusik kombiniert bewusst Gitarre und Saz, ein traditionelles türkisches Instrument, um die doppelte Herkunft der Hauptfigur musikalisch zum Ausdruck zu bringen.
Zur Besetzung gehören außerdem Lubna Azabal, Maud Wyler und Metehan Aygün für eine Koproduktion, die in Frankreich von Paname Distribution vertrieben wird.

Gemeinschaft
Bemerkungen
Schreiben Sie eine Rezension
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.