Nach fast zehn Jahren Filmpause kehrt Gore Verbinski mit „Good Luck, Have Fun, Don't Die“ zurück, einem Spielfilm, der Science-Fiction, Komödie und Abenteuer vereint und voraussichtlich am 15. April 2026 in die Kinos kommt. Der Film mit Sam Rockwell in der Hauptrolle feierte seine Premiere auf der Berlinale 2026 in der Sektion „Special Gala“. Er bleibt dem Stil des Regisseurs treu, der sich durch skurrile Welten und unkonventionelle Charaktere auszeichnet.
Eine ungewöhnliche Mission zur Rettung der Welt
Die Geschichte beginnt in einem Diner in Los Angeles, wo ein Mann behauptet, aus der Zukunft zu kommen, um eine durch künstliche Intelligenz verursachte Katastrophe zu verhindern. Er erklärt, dies sei sein 117. Versuch und beschließt, die anwesenden Gäste für ein Team zu rekrutieren, das die Apokalypse abwenden kann. Die Erzählung konzentriert sich somit auf eine Gruppe gewöhnlicher Menschen, die in eine Mission hineingezogen werden, die ihr Verständnis weit übersteigt – ganz anders als die klassischen Helden des Genres.
Neben Sam Rockwell spielen Juno Temple, Haley Lu Richardson, Michael Peña und Zazie Beetz. Der Film ist bewusst chaotisch gehalten und reiht absurde Situationen und skurrile Actionszenen aneinander. Er entfaltet eine Satire auf das gegenwärtige Verhältnis zur Technologie, insbesondere zur künstlichen Intelligenz, die als Bedrohung durch menschlichen Gebrauch dargestellt wird.
Eine ambitionierte, aber manchmal etwas unübersichtliche Satire
Das Projekt basiert auf einem Originaldrehbuch von Matthew Robinson, das überarbeitet wurde, um Reflexionen über die Allgegenwart von Bildschirmen, digitale Sucht und Transhumanismus einzubeziehen. Der Film versucht somit, mehrere Themen gleichzeitig zu behandeln und sie auf überspitzte und oft provokante Weise darzustellen.
Den Informationen zufolge, die während der Vorführung präsentiert wurden, zeichnet sich „Good Luck, Have Fun, Don't Die“ durch seinen genreübergreifenden und respektlosen Ton aus, kann aber auch den Eindruck einer überfrachteten Thematik erwecken. Im Versuch, zahlreiche Themen rund um Technologie und ihre potenziellen Gefahren anzusprechen, häuft der Film Ideen an, ohne sie immer ausreichend zu erforschen. Was bleibt, ist ein einzigartiges Werk, getragen von Sam Rockwells Energie und getreu dem unkonventionellen Universum von Gore Verbinski, der hier ein mutiges Comeback im Kino feiert.
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