Der Film „Elise Under the Influence“, der am 13. Mai 2026 in die Kinos kommt, ist das neue Projekt von Marie Rémond, die Regie führt und die Hauptrolle spielt. Die 86-minütige Tragikomödie erkundet die Mechanismen von Angstzuständen und die Schwierigkeiten, sich aus einer toxischen Beziehung zu befreien – in einer ebenso intimen wie originellen Geschichte. Umgeben von einem hochkarätigen Ensemble, darunter José Garcia und Gustave Kervern, präsentiert die Filmemacherin ein Werk, das psychische Zerbrechlichkeit mit schrägem Humor verbindet.
Eine Heldin, die durch ihre eigenen Hemmungen verletzlich wird
Der Film erzählt die Geschichte von Elise, deren Leben völlig aus den Fugen gerät, als sie nach dem plötzlichen Verschwinden ihres Assistenten die Leitung einer Theatergruppe übernehmen muss. Gefangen in einer erdrückenden Liebesbeziehung, wird sie zudem von immer heftigeren Panikattacken heimgesucht. Diese doppelte Belastung stürzt sie in tiefe Verzweiflung, in der Zweifel und Angst die Oberhand gewinnen.
Auf dieser chaotischen Reise erkundet die Geschichte die Möglichkeit, die Kontrolle über das eigene Leben zurückzugewinnen. Gefangen zwischen beruflichem Druck, emotionaler Abhängigkeit und Angststörungen, schwankt Élise ständig und deutet inmitten dieses Chaos eine mögliche Befreiung an.
Eine unerwartete Inspiration zur Erzeugung von Angstzuständen
Um diesen Störungen mehr Substanz zu verleihen, griff Marie Rémond auf eine einzigartige Idee zurück, die sie in der Fernsehsendung „C à vous“ erwähnte. Sie erklärte, sie sei von myotonischen Ziegen inspiriert worden, Tieren, die vor Angst plötzlich erstarren. Dieses Phänomen, so sagte sie, veranschauliche konkret die Körperreaktion während einer Panikattacke.
Diese bewusst ungewöhnliche Parallele findet sich sogar im Film wieder und verleiht einem ernsten Thema eine unerwartete humorvolle Note. Durch die Verknüpfung eines wissenschaftlichen Ansatzes, Tiermetaphern und einer persönlichen Erzählung bietet „Elise Under the Influence“ eine originelle Herangehensweise an die Mechanismen von Angstzuständen und bleibt dabei gleichzeitig zugänglich und einfühlsam.
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